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Online Lehre lernen I

Qualifizierung für Lehrende der TU Berlin

Qualification for teachers of the TU Berlin


Zeitraum: 15.08.2003 - 14.11.2004

Abstract

The goal of the project was to qualify the teaching staff of the university in net-based teaching and learning methods.
Learning and teaching with electronic media has gained great importance in the University and thus requires competences in new media and social behaviour as well as didactical and technical knowledge. In the qualification the participants were prepared for these subjects. It was not aimed to replace presence teaching by net-based teaching but to show how the university teaching and coaching can be improved and enriched by online elements.

Ziel

Ziel dieser Weiterbildung war, das lehrende Hochschulpersonal für den Einsatz netzbasierter Lehr- und Lernmethoden zu qualifizieren.
Das Lehren und Lernen mit den elektronischen Medien nimmt in der Hochschullehre einen immer größeren Stellenwert ein und erfordert von den Lehrenden einen hohen Grad an Medien- und Sozialkompetenz sowie didaktisches und technisches Know How. In der Weiterbildung wurden die TeilnehmerInnen auf diese Anforderungen vorbereitet. Es ging nicht darum, die Präsenzlehre durch den Einsatz der netzbasierten Lehre zu ersetzen, sondern darum, wie die Hochschullehre und die damit verbundenen Betreuungssituationen durch online gestützte Elemente verbessert und angereichert werden können.

Beschreibung

Insgesamt 32 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen mit Lehrverpflichtungen der TU Berlin nahmen dieses Weiterbildungsangebot wahr. Die Veranstaltung wurde als Blended-Learning, einer Kombination von Präsenz- und Online-Phasen über einen Zeitraum von sechs Monaten durchgeführt. Die zehn Präsenztage dienten der Einführung in bestimmte Themen und boten den TeilnehmerInnen die Gelegenheit, sich persönlich kennen zu lernen und fachlich auszutauschen. In den Online-Phasen wurden die inhalte zu den einzelnen Modulen bereitgestellt, Experinnen-Chats durchgeführt sowie Diskussionsforen angeboten. Expertinnen aus dem eLearning-Sektor hatten die Inhalte speziell für diese Weiterbildung entwickelt.
Zwei Teletutorinnen und die Expertinnen betreuten die Teilnehmerinnen während des gesamten Qualifizierungszeitraumes. Für die Weiterbildung stand eine kommerzielle Lernumgebung zur Verfügung. Sie besteht aus Fachräumen, Projekträumen, Diskussionsforen, Chaträumen und einer Bibliothek (Linkothek). Die Teletutorinnen leisteten die Administration.
Die multimediale Lernumgebung gestalteten die Teilnehmerinnen aktiv mit.

Die elf Module hatten folgende Themenschwerpunkte:


Modul I: Lernplattformen – Arbeitsweisen, Möglichkeiten
Modul II: Kommunikation im Netz – Kommunikationsspielregeln, -schwierigkeiten, technische Voraussetzungen für synchrone und asynchrone Kommunikation (E-mail, Diskussionsforen, Chaträume und Videokonferenzen) im Internet.
Modul III: Evaluation im Netz – Evaluationsformen im Netz, Qualitätskriterien für eLearning.
Modul IV: Virtuelle Universitäten – Visionen, Einblicke, Vergleiche
Modul V: eLearning – Mediendidaktische Grundlagen, Lern- und Lehrmethoden.
Modul VI: Teletutoring – Grundlagen von Teletutoring und Telemoderation, Motivationsstrategien
Modul VII: Planung einer Lehr-/Lerneinheit mit netzgestützten Elementen – Projektarbeit
Modul VIII: Medienrecht
Modul IX: Praktische Umsetzung der geplanten Lehr-/Lerneinheit

Ergebnisse

Die aktive Nutzung der Lernumgebung mit ihren vielfältigen Komponenten ermöglichte den TeilnehmerInnnen die Aneignung der kommunikativen Kompetenz im Netz. Dabei erarbeiteten sie sich u.a. durch die konstruktive, qualitativ hochwertige Diskussion das für eLearning erforderliche Fachwissen. Die in der Weiterbildung begonnen eigenen eLearning-Projekte wurden von den TeilnehmerInnen in ihrer Lehre fortgesetzt.

Projektmitarbeiterinnen

Dipl. Pol. Iris Löhrmann
MM-Konzepterin Heike Müller-Seckin
Dipl.Ing. Peer Olaf Kalis
Dr. Stefanie Puzio

Das Projekt wurde finanziert durch: Europäischer Sozialfonds (ESF) und TU Berlin; unterstützt durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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