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TU Berlin

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FIT FÜR EUROPA

Weiterbildung zu EU-Dozent/innen

Management europäischer Projekte für die Weiterbildung
eu-lecturers’ advanced training


Zeitraum: 01.12.1998 – 31.12.2002

Abstract

”Fit for Europe – EU Lecturers’ Advanced Training“ was a qualifying project for university graduates with previous experience in adult education who would like to be trained for Europe-wide lectureship.
This offer aimed to develop and prove an integrated advanced training scheme for EU-qualified lecturers, at the same time covering the future need for advanced training modules for lecturers and/or trainers within the European context.
Our training included selected key training elements as well as individual practical training to motivate and enable the participants to develop and realise their own EU training projects, from the first idea and application via project management up to final evaluation and actual marketing of the various project results, with particular emphasis on the expansion of the participants‘ didactic repertoires, intercultural competence and genderspecific aspects.

Ziel

„Fit für Europa“ war ein Qualifizierungsprojekt, das interessierte Hochschulabsolvent/innen mit Erfahrung in der Erwachsenenbildung auf europaweite Weiterbildungstätigkeiten vorbereiten sollte.
Durch dieses Angebot wurde eine einheitliche Weiterbildung zu europafähigen Trainer/innen entwickelt und erprobt und damit einem zukünftigen Bedarf an Weiterbildungsmodulen für Multiplikatoren/Trainer im europäischen Kontext zugearbeitet.
Mittels verschiedener teilnehmerzentrierter Trainingsschwerpunkte sollten die Teilnehmer/innen motiviert und befähigt werden, eigene EU-Weiterbildungsprojekte zu entwickeln und zu realisieren, und zwar von der Ideenfindung über die Antragstellung, das Projektmanagement bis zur abschließenden Evaluation und Vermarktung der Projektergebnisse.
Die speziell für Frauen konzipierte und erweiterte „Weiterbildung von Frauen zu EU-Dozent/innen für den Arbeitsmarkt Europa“ sollte dazu beitragen, Frauen für Führungstätigkeiten besser zu qualifizieren und mit dieser Potenzialerhöhung ihre Gleichstellung in Arbeitsmarkt und Gesellschaft fördern.
Insgesamt sollten die interkulturelle Kommunikationskompetenz und das didaktische Repertoire erweitert werden.

Beschreibung

Die Weiterbildung zu EU-Dozentinnen und –Dozenten erstreckte sich über 272 Stunden und umfasste im Einzelnen folgende Themenschwerpunkte:

  • europäische Integration
  • Arbeiten in Europa
  • Kreativitätstechniken zur Projektideenentwicklung
  • Beantragungsverfahren für EU-Projekte
  • Projektmanagement für EU-Projekte
  • interkulturelle Kommunikation
  • Managementtechniken für Projekte
  • Evaluation/Bildungscontrolling
  • Einsatz der modernen Ausbildungsmethoden (Train-the-Trainer)
  • Marketing für EU-Projekte
  • Integration der Erkenntnisse/Transfersicherung und Erfahrungsaustausch.


Darüber hinaus waren eine dreitägige Exkursion nach Brüssel und ein dreiwöchiges Praktikum, möglichst in einem anderen europäischen Land, Teil der Weiterbildung. Für den 4. Durchgang wurden die bestehenden 12 Module um ein online-Modul ICQ – InterCultural Quest zum Selbstlernen als Ergänzung des Präsenzmoduls „Interkulturelle Kommunikation“ erweitert.

Ergebnisse

Das prospektive Angebot für einen zu erwartenden Bedarf sowohl an der Befähigung zum Managementfähigkeiten für interkulturelle Weiterbildungsprojekte als auch Seminarkonzepte stieß bei der Zielgruppe auf eine hohe Resonanz. Insgesamt haben 56 Teilnehmer/innen das Zertifikat „EU-Dozent/in“ erhalten.
Diese Weiterbildung eröffnete den Absolventinnen und Absolventen je nach individueller Schwerpunktsetzung folgende Tätigkeitsfelder:

  • Entwicklung, Finanzplanung, Beantragung, Management, Evaluierung und Marketing von EU-Projekten;
  • Beratung, Koordination und Internet-Recherche in allen Stadien von EU-Projekten (z. B. für Weiterbildungsprojekte von KMU);
  • Auswahl, Anleitung und Evaluation von Trainern; Konzeption und Durchführung von Seminaren;
  • Vermittlung von Kenntnissen zur EU und den Chancen interkultureller Kommunikation.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass bei den Teilnehmer/innen der Weiterbildung eine hohe Motivation besteht, eigene Projektideen mit geeigneten EU-Förderprogrammen zu realisieren. Dies zeigt sich auch in der Gründung des Netzwerks „EU-Space – European Society for Project Management, Adult Education and Cultural Exchange“. Das Pilotprojekt ergab außerdem, dass über das inhaltliche und zeitliche Angebot des Projekts hinaus weiterer Lern- und Beratungsbedarf besteht. Es wird derzeit geprüft, ob für diese Zielgruppe ein Aufbaukurs mit bedarfsgerechten Einzelmodulen entwickelt werden kann.

Projektmitarbeiterinnen

Dipl. Pol. Iris Löhrmann
Dr. Monika Rummler


Das Projekt wurde finanziert durch: Europäischer Sozialfonds und TU Berlin, unterstützt durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und die Senatsverwaltung für Arbeit, Frauen und berufliche Bildung, Berlin.

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

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