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Cross-Cultural Perspectives in environmental adult education

Zeitraum: 01.10.1997 – 31.08.1999

Abstract

The goal of the project was to determine the requirements in further education for active participants in processes of Agenda 21. On this basis, training modules have been developed and implemented in the participating countries. It was aspired to improve the knowledge and competence of the participants within an ecological theme complex, in such a way that would enable them to use it later concretely and act as disseminators.
This EU-project followed explicitly the central idea of the Agenda 21 that had been passed as a global environment action programme of 179 countries during the conference of the United Nations on Environment and Development (UNECD) in Rio de Janeiro in 1992, in order to establish a sustainable development of the world for future generations.
The supply of further education by the partners had been in accordance with the ecological conditions of the respective region following the central idea of the Agenda 21.
Institutions in Germany, Austria and Sweden participated in the project.

Ziel

Ziel des Projektes war es, den Weiterbildungsbedarf für in Agenda 21-Prozessen aktiv Beteiligte zu ermitteln. Auf dieser Grundlage wurden Trainingsmodule entwickelt und in den beteiligten Ländern umgesetzt. Angestrebt wurde, in einem ökologischen Themenkomplex das Wissen und die Kompetenz der Teilnehmer so zu verbessern, dass sie dies später konkret anwenden und als Multiplikatoren wirken können.
Dieses EU-Projekt stand explizit unter dem Leitgedanken der Agenda 21, die 1992 als globales Umweltaktionsprogramm von 179 Staaten auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNECD) in Rio de Janeiro verabschiedet wurde, um eine nachhaltige Entwicklung der Welt für zukünftige Generationen sicherzustellen. Die Weiterbildungsangebote der Partner entsprachen den ökologischen Bedingungen der jeweiligen Region und standen unter der Leitidee von Agenda 21.
Institutionen in Deutschland, Österreich, Schweden waren an dem Projekt beteiligt.

Beschreibung

In Deutschland wurde das Projekt an der TU Berlin im Rahmen des „Berliner Modell: Ausbildung für nachberufliche Aktivitäten – BANA“ umgesetzt.
Im Mittelpunkt standen „Regenerative Energien im städtischen Umfeld“ mit Fokus auf Solarenergie. Das Weiterbildungsmodul wurde im BANA-Schwerpunkt „Stadtökologie“ durchgeführt. Das 2-semestrige Praxisprojekt „Solarenergie und zukunftsfähige Stadtentwicklung“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für berufliche Bildung, Hochschulbildung und Weiterbildungsforschung am Fachbereich 2 ab dem Wintersemester 98/99 durchgeführt.
In Schweden wurde schwerpunktmäßig das Thema „Wasser“ behandelt und insbesondere biologische Pflanzenkläranlagen. Die Curriculumentwicklung war an der pädagogischen Konzeption von „Outdoor-Education“ orientiert.
In Österreich beschäftigten sich die Projektträger mit dem Thema „Kulturlandschaften“ mit Blick auf eine nachhaltige Entwicklung. Unter Einbezug der historischen Dimensionen. Dies reicht von einer historischen Perspektive der Kulturlandschaftsgenese bis hin zu Bürgerbeteiligungsverfahren zur Entwicklung von regionalen, leitbildorientierten Zukunftsperspektiven der Kulturlandschaft.

Ergebnisse

Neben der Vermittlung von Fachwissen wurde von den Teilnehmerinnen und Teil-nehmern ein „Mobiles-Solar-Café“ gebaut, das im Wesentlichen aus zwei Sonnenkollektoren und zwei Heißwasserspeichern besteht. Die Heißwasserspeicher und ein Sonnenkollektor wurden in Eigenarbeit hergestellt, ein Vakuumröhrenkollektor gesponsert.
Das „Mobile-Solar-Café“ wird seit dem Sommersemester 99 eigenständig von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Öffentlichkeitsarbeit bei Stadtteilaktivitäten eingesetzt, um über die Nutzung regenerativer Energiequellen zu informieren.
Am Ende des 2-semestrigen Weiterbildungsangebotes besuchten einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wahlweise Österreich oder Schweden, um dort vor Ort die Projektergebnisse der anderen Partner kennen zu lernen. Durch diesen Austausch bestand die Möglichkeit, ein die lokalen Gegebenheiten überschreitendes Verständnis für ökologische Problemlösungsstrategien und Anwendungsverfahren anderer Länder mit ihren kulturellen Besonderheiten kennen zu lernen.

Projektmitarbeiter/innen

Dipl. Pol. Iris Löhrmann
Dipl. Päd. Ulrike Strate-Schneider
Dipl.-Ing. Sven Aden
Gudrun Pinn

Das Projekt wurde finanziert durch: Socrates-Erwachsenenbildung.

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