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TU Berlin

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Online-Veranstaltung am 29. Oktober: Latour'sches Web-Seminar geht in die zweite Runde

Wir möchten an unser Web-Seminar vom 23. Juni anknüpfen und den Dialog zu den Themen, die sich dort besonders präsentiert haben, fortsetzen. Neben den Teilnehmenden des ersten Seminars möchten wir auch neuen Personen die Möglichkeit geben, sich in den regen Dialog mit einzubringen.

Auf Grundlage des Artikels und des Fragenkatalogs von Bruno Latour lädt kubus zu einem 2-stündigen online-Gedankenaustausch zu postpandemischen Bedürfnissen ein. Wir möchten mit interessierten Bürger*innen, Aktiven in Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen, Wissenschaftler*innen und Studierenden gemeinsame Bedürfnisse und sich daraus ergebende Forschungsfragen entdecken. Plenum und Arbeitsgruppen werden sich abwechseln. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse unseres ersten „Latour'schen“ Web-Seminars finden Sie hier auf unserer Webseite.

Der Fragenkatalog von Bruno Latour aus seinem Artikel in „Le Monde“ bietet aus unserer Sicht eine hervorragende Möglichkeit für sich selbst zu reflektieren und die Ergebnisse mit anderen zu teilen (gesamter Artikel unter: https://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/kubus_nachhaltigkeit_umwelt/aktuelles/wenn_alles_gestoppt_wird_kann_alles_in_frage_gestellt_werden/).

 

DATUM         Donnerstag, 29. Oktober 2020 von 15 bis 17 Uhr

 

Weitere Informationen folgen mit der Anmeldung zum Web-Seminar (hier).

 

 

Einladung zur wissnet Online-Konferenz - SELBSTGEWUSST - gemeinsam Wissen schaffen!

Lupe

Mehr als 40 Initiativen und Akteur*innen aus ganz Deutschland werden im November 2020 über Digitalisierung, Technik und Kultur auf regionaler Ebene diskutieren.

Die Konferenz findet online statt und ist verteilt auf vier Nachmittage: 5. und 6. sowie 12. und 13. November. In vielfältigen Programmformaten geht es um die Frage, wie Wissenschaft und Gesellschaft partizipativ, dauerhaft und gleichberechtigt zusammenarbeiten können. Wie können wir diesen Prozess gemeinsam gestalten, wie können wir die Erkenntnisse in Stadt und Land erfolgreich ein- und umsetzen?

Im Fokus stehen beispielhafte regionale Projekte im gesamten deutschsprachigen Raum. Als Beitrag des Wissenschaftsjahres 2020 – Bioökonomie gehört auch ein Aquaponik-Workshop zum Programm. Auf dem digitalen Markt der Möglichkeiten laden Organisationen und Projekte zu Diskussionen ein. Das vollständige Programm ist hier zu finden: https://www.conftool.net/selbstgewusst/sessions.php

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten auf: https://www.conftool.net/selbstgewusst/index.php?page=login

Mehr Informationen findet Ihr/finden Sie auch unter www.wissnet.de/selbstgewusst

Veranstalterin der SELBSTGEWUSST-Konferenz ist wissnet, das Netzwerk deutsch-sprachiger Wissenschaftsläden, zu dem auch kubus gehört. Die Konferenz findet statt im Rahmen des Projektes ReKuTe – Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik – gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) des Landes Niedersachsen aus Mitteln des MWK und des Europäischen Strukturfonds EFRE im Programm "Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen". Workshop und Präsentation zur Aquaponik werden durch die Bioökonomie-Region Weser-Ems unterstützt.

Die Berliner Zeitung berichtet über das tu project "Roof Water-Farm" und dessen Shower-Tower

Grit Bürgow von der TU Berlin hat die so genannten Shower-Tower mit entworfen.
Lupe

Im tu project "Roof Water-Farm" haben Studierende gemeinsam mit Grit Bürgow vom Fachgebiet Städtebau und Siedlungs- wesen sogenannte Shower-Tower entworfen und gebaut. Hier wird mittels Hydroponik vertikaler Pflanzenbau erprobt, bei dem aufbereitetes Dusch-Abwasser für die Wasserversorgung zum Einsatz kommt. Die Shower-Tower stehen in einer Beachvolleyball-Anlage im Park am Gleisdreieck – die erste Ernte von Salat und Kräutern war erfolgreich. Die Berliner Zeitung hat darüber einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Den Artikel der Berliner Zeitung finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Projektwerkstätten und tu projects - studentisch orga-nisierte, transdisziplinäre Lehrformate an der TU Berlin - finden Sie auf der Website.

Online-Kurs am 23. Juni: Überlegungen zu Abstandsregeln gegen eine Rückkehr zur Situation vor der Krise

Die Corona-Krise hat auf eindrückliche Weise gezeigt welche massiven Veränderungen in kürzester Zeit global möglich sind, wenn wir uns ernsthaft bedroht fühlen. Die Situation ist gleichzeitig verstörend und faszinierend. Die Zukunft wird definitiv anders werden. Was sich zum Besseren wendet und was zum Schlechteren ist noch nicht entschieden, aber die Weichen werden jetzt gestellt. Wie in einem Zeitraffer haben wir in den letzten 3 Monaten eine Lebenssituation kennengelernt, der wir bei fortgesetztem Klimawandel, Ressourcenverschwendung und gleichen Marktmechanismen zukünftig als Dauerzustand ausgesetzt sein werden. Deshalb möchten wir uns – anstatt rückwärtsgewandt alles wie vorher zu wünschen – mit Euch / Ihnen darüber Gedanken machen, was wir in Zukunft anders haben wollen und wie wir dies erreichen können. 

Der Fragenkatalog von Bruno Latour aus seinem Artikel in „Le Monde“ bietet aus unserer Sicht eine hervorragende Möglichkeit in diesem Sinne für sich selbst zu reflektieren und die Ergebnisse mit anderen zu teilen (gesamter Artikel unter: https://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/kubus_nachhaltigkeit_umwelt/aktuelles/wenn_alles_gestoppt_wird_kann_alles_in_frage_gestellt_werden/).

 

Auf Grundlage des Artikels und des Fragenkatalogs von Bruno Latour laden wir zu einem 2-stündigen online-Gedankenaustausch ein. Wir möchten mit interessierten Bürger*innen, Aktiven in Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen, Wissenschaftler*innen und Studierenden gemeinsame Bedürfnisse und Forschungs-fragen entdecken. Plenum und Arbeitsgruppen werden sich abwechseln.

 

DATUM         Dienstag, 23. Juni 2020 von 16 bis 18 Uhr

 

Weitere Informationen folgen. Die Anmeldung zum Online-Kurs finden Sie hier.

 

 

Wenn alles gestoppt wird, kann alles in Frage gestellt werden

Lupe

 

Überlegungen zu Abstandsregeln gegen die Rückkehr zur Produktion vor der Krise

von BRUNO LATOUR / Philosoph und Soziologe (Übersetzung aus dem Französichen**)

 

Full English version here

Version française complète ici

 

Wenn alles angehalten wird, kann alles in Frage gestellt, umgelenkt, ausgewählt, sortiert, endgültig unterbrochen oder im Gegenteil sogar zurückgenommen werden. Jetzt ist es an der Zeit eine Inventur zu machen. Auf die Bitte des gesunden Menschenverstands: "Lasst uns die Produktion so schnell wie möglich wieder aufnehmen", müssen wir mit einem Schrei antworten: "Alles, nur das nicht!“. Das Letzte, was wir tun sollten, wäre einfach zu all dem zurückzukehren, was wir früher getan haben.

[...]

Ein Werkzeug um Unterschiede herauszufinden

Da es immer gut ist, ein Argument mit praktischen Übungen zu verbinden, schlagen wir vor, dass die Leser versuchen, eine kleine Bestandsaufnahme zu machen. Sie wird umso nützlicher sein, wenn sie auf einer unmittelbar gelebten persönlichen Erfahrung fußt. Es geht nicht darum, eine Meinung zu äußern, die einem in den Sinn kommt, sondern eine Situation zu beschreiben und sie vielleicht durch eine kleine Umfrage zu illustrieren. Erst im Nachhinein, wenn man sich den Raum nimmt, die Antworten zu kombinieren um die Landschaft zu entwerfen, die durch die Überlagerung der einzelnen Beschreibungen entsteht, wird man am Ende einen greifbaren und konkreten politischen Ausdruck haben - aber nicht vorher.

Warnung: Dies ist kein Fragebogen, es ist keine Umfrage.
Es ist ein Hilfsmittel zur Selbstverständigung
*.

Es geht darum, eine Liste der Aktivitäten zu erstellen, die Ihnen durch die gegenwärtige Krise vorenthalten werden und die Ihnen das Gefühl geben, dass Ihre grundlegenden Existenzbedingungen untergraben werden. Können Sie für jede dieser Aktivität angeben, ob Sie möchten, dass sie gleich (wie bisher), besser oder gar nicht wieder aufgenommen wird? Beantworten Sie die folgenden Fragen:

 

Frage 1: Welche der jetzt ausgesetzten Aktivitäten sollten Ihrer Meinung nach nicht wieder aufgenommen werden?

Frage 2: Beschreiben Sie
(a) warum diese Aktivität Ihnen schädlich/überflüssig/gefährlich/inkonsistent erscheint;
(b) wie würde ihr Verschwinden/Aussetzen/Substitution andere Aktivitäten, die Sie bevorzugen, einfacher/stabiler machen?
(Machen Sie für jede der in Frage 1 aufgeführten Antworten einen eigenen Absatz).

Frage 3: Welche Maßnahmen empfehlen Sie, um sicherzustellen, dass Arbeitnehmern/Angestellten/Freiberufler/Auftragnehmern, die nicht mehr in der Lage sein werden, die Tätigkeiten fortzusetzen, die Sie abgeschafft sehen wollen, der Übergang zu anderen Tätigkeiten erleichtert wird?

Frage 4: Welche der jetzt ausgesetzten Aktivitäten möchten Sie weiterentwickeln/wieder aufnehmen oder welche Aktivitäten sollten als Ersatz erfunden werden?

Frage 5: Beschreiben Sie
(a) warum Ihnen diese Aktivität positiv erscheint;
(b) wie Sie andere Aktivitäten, die Sie bevorzugen, leichter/harmonischer/stabiler macht; und
(c) dazu beiträgt, diejenigen Aktivitäten zu bekämpfen, die Sie für ungünstig halten?
(Machen Sie für jede der in Frage 4 aufgeführten Antworten einen eigenen Absatz).

Frage 6: Welche Maßnahmen empfehlen Sie, um Arbeitnehmern/Angestellten/Freiberufler/Unternehmern zu helfen, die Kapazitäten/Mittel/Einkommen/Instrumente zur Übernahme/Entwicklung/Schaffung dieser Tätigkeit zu erwerben?

(Finden Sie dann einen Weg, Ihre Beschreibung mit denen anderer Teilnehmer zu vergleichen. Das Zusammenstellen / die Zusammenschau und anschließende Verknüpfung / Aggregation der Antworten sollte allmählich eine Landschaft aus Konfliktlinien, Allianzen, Kontroversen und Oppositionen zeichnen).

 

* Diese Selbstverständigung folgt dem Verfahren der „neuen Beschwerdehefte“, die in Bruno Latour, « Où atterrir ? Comment s’orienter en politique » Paris, La Découverte, 2017 und seither von einer Gruppe von Künstlern und Wissenschaftlern weiterentwickelt wird.

** Frank Becker von kubus und Martine Legris von der Boutique des Sciences de Lille haben diesen Artikel ins Englische und ins Deutsche übersetzt. Beide sind keine professionellen Übersetzer. Wenn Ihr also Fehler findet –  seid nachsichtig, verbessert sie und verbreitet den Text weiter!

Wir möchten Euch/Sie ermuntern ebenfalls zu prüfen wie dieser Fragenkatalog in die eigene Arbeit einbezogen werden kann –  im Sinne unserer Kinder und Enkel und im Sinne unserer Mutter Erde.

 

Lesen Sie hier den vollständigen Text.

 

 

Putting on exchange of experiences with FIRE! [English]

Lupe

FIRE! – our ERASMUS+ based Fertilize Innovation in Responsible Education! strategic partnership started in December 2018 in Berlin. kubus – Science Shop of Technische Universität Berlin hosted the first meeting of four partners in the consortium of FIRE! Besides kubus there are:

Boutique des Sciences Lille (BdSL) / Lille University, France, Science Shop of ADAMA MICKIEWICZA University in POZNAN, Poland and Institute for Environmental Solutions (IES) in Cēsis / Riga, Latvia.

FIRE! adresses the staff of Science Shops and other intermediaries at the interface between science and society. The first meeting, December 2018 was training about e-tools in Citizen Science, science communication and participatory research, e.g. concerning online voting, online debates and tools to shape, e.g. citizen based research questions. We created this project to “put fire” to exchange of experiences in our respective areas of work and on learning from each other’s expertise – not under the pressure of “normal” project co-operation. FIRE! aims to a cooperative self-organized teaching and learning process based on our own experiences. Our diversity is the resource for our mutual capacity building regarding processes, tools / methods and skills. Each of us contributes examples of good practice, describes beneficial as well as inconvenient factors and the underlying considerations in a well-defined area of expertise. Together we reflect how and to what extent we can adapt these methods, tools and processes into our work.

Within our second Learning Teaching and Training Activity (LTTA), hosted by BdSL in March 2019 we learned in detail about co-operation between CSO / NGO and BdSL and Lille University and about the Participatory Action Research approach of BdSL. During our meeting we had the possibility to meet and talk with different CSO / NGO partnering with BdSL. That gave essential insights to the “down-to-earth” organisation of interaction! Each time we meet these everyday aspects of co-creation and interaction it is such an enrichment, because normally we know each other only on behalf of (research) project cooperation or meeting in conferences. Besides the specific agenda of each LTTA we learned more in depth about the working conditions of our partners and its organizational framework. These were important information to better understand each other and the respective way of conducting work; limitations as well as potentials of the different approaches.

In our third meeting, September 2019 at Institute for Environmental Solutions in Cēsis, Latvia we exchanged experiences in the area of “arts & sciences”: conducting a 1 day “design thinking” workshop about potentials and risks of developing tourism in the greater area of Cēsis opened up for us the opportunity not only to contribute to this important topic but as well to learn more in detail in which contexts “design thinking” can benefit the work of Science Shops – and in which contexts not! kubus contributed the presentation of two tutors of the students self-organized project laboratory “parallax lab” where students work on scientific topics in an arts based artistic manner. IES gave insight into their expertise co-working with artists on scientific topics as well. We got a lively impression of this way to communicate and work on scientific results / knowledge related to societal problems.

In March 2020 we will meet in Poznan at ADAMA MICKIEWICZA University (AMU) and together with Science Shop of AMU we will exchange our experiences in students’ engagement in research, Service Learning and students project laboratories.

BdSL, kubus, Science Shop AMU and IES are highly interested to continue our cooperation and exchange – and to invite other Science Shops to join our co-operation because the more we understand our respective conditions of work, organizational structures and areas of expertise the more we can benefit from cooperating – in projects of Citizen Science, Transdisciplinarity or Participatory Research – to the benefit of the society!

FIRE! deals with innovative science communication and the development of relevant and high-quality skills and competences and strengthening the recruitment and skills of Science Shop staff. This is essential for Citizen Science, providing opportunity for broader public engagement and democratization of science. Citizen scientists may design the method, gather and analyze data and / or communicate the results. Dialogue, participation and co-creation are the ways we involve civil society in scientific work; enabling citizens to influence, request and contribute scientific research for mutual benefit. Reflecting Responsible Research and Innovation (RRI) and Citizen Science on European level, dialogue between science and society needs efficient tools and formats and professional intermediaries. To reach these aimed goals is one of the main missions of FIRE!

FIRE! is innovative – it creates new concepts / processes as well as tools / methods and successfully implements them into the practice of the participating partners. The work process of the project itself is innovative: FIRE! is a project from the intermediaries, through the intermediaries and for the intermediaries. The innovation of the project is motivated in the working principles of the participating intermediaries. The project reflects on the working process of Science Shops practicing dialogue between citizens and scientists. Content and format of operating process go in line with each other. The whole project fosters intended future cooperation and continuing exchange of experiences between us. FIRE! fosters the development of social, civic and cultural translation competences. FIRE! aims to contribute to a process of (joined) continuing education for intermediaries on European level.

 

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GREEN BUDDY Partnering-Event

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Im Zusammenhang mit dem GREEN BUDDY AWARD für umweltfreundliche Unternehmen, der in diesem Jahr zum 9. Mal vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg vergeben wurde, führten der Wissenschaftsladen kubus und das Centre for Entrepreneurship der TU Berlin in diesem Jahr zum ersten Mal einen Partnering-Event für die Bewerber*innen durch. Der GREEN BUDDY Partnering-Event fand am Mittwoch, 27.11.2019 in der EINS, dem Coworking Space der Technischen Universität Berlin (TUB) am Ernst-Reuter-Platz, statt. Sechs Unternehmen aus Berlin nutzten die Möglichkeit mit Fachgebieten der TUB ins Gespräch zu kommen. Die erste Vizepräsidentin, Frau Prof. Ahrend und Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Berlin Tempelhof-Schöneberg, eröffneten die Veranstaltung.

In einem „Speed-Dating“-Format, bei dem die Unternehmen ihre Fragestellung, ihr Entwicklungsziel oder ihr Kooperationsanliegen verschiedenen thematisch relevanten Fachgebietsvertreter*innen der TUB vorstellten, wurden erste Kontakte geknüpft. Im Anschluss fanden Vertiefungsgespräche statt, in denen weitere Schritte und Details einer zukünftigen Kooperation verabredet wurden. Im abschließenden „Get-together“ bestand die Möglichkeit zur Vernetzung unter allen Teilnehmenden. Die Veranstaltung überzeugte die Anwesenden durch ihre offene und produktive Atmosphäre – es fanden viele Gespräche statt.

Der Wissenschaftsladen kubus und das Centre for Entrepreneurship (CfE) der TU Berlin hatten die Veranstaltung gemeinsam organisiert, um Berliner Unternehmen und Initiativen, die einer nachhaltigen Stadt und lebenswerten Zukunft verpflichtet sind, die Möglichkeit zu bieten mit Expert*innen aus der Wissenschaft über potentielle Kooperationen zu sprechen, die sie in ihren Bemühungen voranbringen können. Neben Unternehmen wie KaUtz Drahtle – innovativ spontan sitzen und BABAKOTO – Suits for Good war mit Maxion Wheels der weltgrößte Autofelgen-Hersteller anwesend, der in Berlin ein neues Büro für Mobilitätsinnovationen eröffnet hat und die Expertise der Berliner Universitäten und Hochschulen schätzt. Weitere Teilnehmende waren DYCLE – Diaper Cycle und Fairkauf – Das Sozialkaufhaus, die neben dem ökologischen auch das sozial nachhaltige unternehmerische Handeln in den Vordergrund stellen. Auch der Gewinner des GREEN BUDDY AWARD 2018 aus der Kategorie Abfallvermeidung/Reduce, Reuse und Recycle konnte als Experte gewonnen werden: AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) ist ein gemeinnütziges IT-Unternehmen, das hochwertige IT-Dienstleistung mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbindet. Expertise der Technischen Universität Berlin wurde unter anderem vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb, dem Institut für Maschinenkonstruktion und Systemtechnik, dem Institut für Technischen Umweltschutz, dem Institut für Ökologie, dem Institut für Biotechnologie sowie dem Institut für Stadt- und Regionalplanung zur Verfügung gestellt. Auch die Universität der Künste war mit einer Expertin aus dem Bereich Schnitttechnik vertreten. Mit dem Partnering-Event haben CfE und kubus den Geist des „Knowledge Exchange“, der eine Säule der Berlin University Alliance darstellt, in ein Veranstaltungsformat zum Nutzen der Berliner Unternehmen übersetzt.

Einladung zur Konferenz und Call for Ideas: Selbstgewusst! Gemeinsam Wissen schaffen

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Das Netzwerk deutschsprachiger Wissenschaftsläden wissnet, dem auch kubus angehört, organisiert die Konferenz Selbstgewusst! Gemeinsam Wissen schaffen und lädt dazu alle herzlich ein, die an der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft interessiert sind:

am 5. und 6. Juni 2020 im Museumsdorf Cloppenburg

"Digitalisierung, Technik, Kultur in der Region – was kommt dabei heraus, wenn Wissenschaft und Zivilgesellschaft diese Themen gemeinsam angehen? Was braucht es, um Wissen zu vermitteln und auch abseitige Themen zu erforschen? Was benötigen wir alle, um uns intensiver mit gesellschaftsrelevanten Themen zu beschäftigen und unser Wissen einzubringen? Wann begreifen wir uns als Akteur*innen,die mit der Wissenschaft kooperieren und so unseren Einfluss erweitern?"

Diesen Fragen wollen wir auf der Konferenz Selbstgewusst! Gemeinsam Wissen schaffen gemeinsam nachgehen und uns über beispielhafte regionale Aktivitäten austauschen. Ziel ist es Wege, Ideen und Möglichkeiten zu entdecken, Menschen zum Handeln zu bewegen.

Call for Ideas: Ab sofort können Sie Ihre Beiträge zur Konferenz einreichen. Einsendeschluss für die Abstracts mit max. 2.500 Zeichen ist der 15. November 2019. Weitere Informationen zur Vorgehensweise bei der Einreichung Ihrer Beiträge finden Sie hier.

Partnering-Event zum GREEN BUDDY AWARD

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Die TU Berlin veranstaltet in diesem Jahr im zeitlichen Zusammenhang mit der Preisvergabe einen "Partnering-Event" für die Bewerber*innen des GREEN BUDDY AWARD 2019: Am 27.11.2019 haben die Teilnehmer*innen des diesjährigen GREEN BUDDY AWARDS die Gelegenheit, in einer Art Speeddating mit Vertreter*innen verschiedener Fachgebiete der TU Berlin ins Gespräch zu kommen und so potenzielle Projektpartner*innen zu finden. Die erste Vizepräsidentin der TU Berlin, Frau Prof. Christine Ahrend, hat für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen, die unter Beteiligung der Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg stattfinden wird.

kubus beim Transfer Audit dabei

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"Um ihren Wissens- und Technologietransfer in Verbindung mit Partner*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik und Zivilgesellschaft gezielt weiterzuentwickeln, nimmt die TU Berlin auf Initiative von Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend, Erste Vizepräsidentin Forschung, Berufungsstrategie und Transfer, am Transfer-Audit des Stifterverbandes teil. Dabei handelt es sich um ein Instrument der kollegialen Beratung.
Vor diesem Hintergrund waren am 23. und 24. September 2019 fünf Experten *innen zu Gast an der TU Berlin, um die Universität dabei zu unterstützen, ihre Transferaktivitäten strategisch weiterzuentwickeln. Die schriftlichen Ergebnisse werden bis zum Jahresende vorliegen und bei der Formulierung einer neuen Transferstrategie berücksichtigt."

Mehr Infos hier!

Workshop COST-Action Projekt in Cesis

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Von 03.-05. Juni war kubus mit Frank Becker bei dem Workshop zu citizen science in Cesis (Lettland) vertreten. Das Institut for Environmental Solutions (Riga) lud zu einem gemeinsamen Workshop ein. An den Tagen wurde ein umfangreicher Fragebogen zum Thema citizen science in Europa diskutiert und ausgewertet.

Fachforum "Umweltgerechtigkeit & Nachhaltigkeit"

Wir möchten auf eine Veranstaltung von Berlin 21/RENN.mitte aufmerksam machen:

 

Das Fachforum "Umweltgerechtigkeit & Nachhaltigkeit" findet

am Mittwoch, 29. Mai 2019, 10 - 20 Uhr

in der Forum Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin statt.

 

Zum Auftakt der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit diskutieren wir den aktuellen Bericht zur Umweltgerechtigkeit in Berlin mit Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft. In Arbeitsgruppen werden die Fragestellungen vertieft, die sich daraus für verschiedene Bereiche der nachhaltigen Stadtentwicklung ergeben.

Den Auftakt gibt der Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz Stefan Tidow.

Zusätzlich gibt es schon ab 10 Uhr ein Workshop-Angebot zu den Auswirkungen und Entwicklungsmöglichkeiten auf Bezirksebene. Unter der Leitung des IZT gehen wir der Frage nach: “Was wäre, wenn Berlin 2030 zukunftsfähig wäre?”.

Um Anmeldung bis zum 27. Mai 2019 wird gebeten!

 

Das ausführliche Programm der Veranstaltung gibt es hier.

Aufruf Bewerbung für den Green Buddy Award 2019

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Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Wirtschaftsförderung verleihen in Kooperation mit der Buddy Bär Berlin GmbH dieses Jahr zum neunten Mal den Green Buddy Award. Der beliebte Umweltpreis des Bezirks Tempelhof-Schöneberg wird im November verliehen.

Bewerben können sich ab sofort Unternehmen und junge Menschen bis 27 Jahre.

Hier der Imagefilm des Green Buddy Awards.

thf. vision - Geschmack der Zukunft im Flughafen Tempelhof

thf.vision Broschüre
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Bei dem Expert*innen-Workshop „LebensMittelPunkt und Ernährungshof“ am 17. Dezember 2018 in der Zollgarage des ehemaligen Flughafengebäudes Tempelhof trafen sich viele unterschiedliche Gruppen und Bürger*innen und diskutierten gemeinsam ein inklusives lokales Projekt zum Thema Ernährung in der Stadt.

Der LebensMittelPunkt soll ein beliebter Begegnungspunkt der Stadtgesellschaft werden, wo ganz unterschiedliche Menschen miteinander in Kontakt kommen, sich engagieren und Räume oder Angebote nutzen. Damit LebensMittelPunkt / Ernährungshof im ehemaligen Tempelhofer Flughafengebäude Realität werden kann, braucht es Rückenwind von vielen Fürsprecher*innen. Der Wissenschaftsladen kubus unterstützt das Projekt und neue Engagierte sind herzlich willkommen, in Kontakt zu treten.

Mit einem Klick auf das Symbol unterm Bild lässt sich der detaillierte Bericht und das bisher entwickelte Konzept öffnen.

Kontakt: thf.vision

FIRE! Projekt

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Im Rahmen des FIRE! Projektes (Fertilize Innovation in Responsible Education!) reisen wir mit kubus nach Frankreich. In den Tagen vom 15.-17.05. 2019 läd der Projektpartner Boutique de Sciences de Lille zur zweiten LTTA (Learning Teaching Training Activity) ein.

Der Wissenschaftladen in Lille wird seine Projekte und Arbeitsweise vorstellen, es ist ein Workshop zu participatory action research tools geplant und es werden Erfahrungen im Bereich der Wissenschaftskommunikation unetereinander ausgetauscht. 

 

 

Green Buddy Award 2018

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Green Buddy Award 2018 - Umweltpreis des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg 

kubus freut sich über die Gewinner*innen des Green Buddy Award 2018:

"Die Gewinner des achten Green Buddy Awards stehen fest! Aus 42 Bewerbungen wurden die fünf nachhaltigsten und innovativsten Unternehmen / Projekte mit dem diesjährigen Green Buddy Award des Bezirks Tempelhof-Schöneberg ausgezeichnet.

… in der Kategorie Einzelhandel an Sirplus

Sirplus rettet Lebensmittel und führt sie zurück in den Kreislauf. 18 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland pro Jahr weggeworfen. Das entspricht einer LKW Ladung pro Minute! Zu groß, zu klein, zu krumm, nicht der Norm entsprechend oder mit ablaufendem Mindesthaltbarkeitsdatum, aber alles noch genießbar und landet dennoch im Müll. Sirplus verkauft diese Lebensmittel in Berlins erstem Rettermarkt und per Online-Shop und sagt so der Lebensmittelverschwendung den Kampf an.

… in der Kategorie Abfallvermeidung/Reduce, Reuse und Recycle an die AfB gGmbH

Als Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen verbindet AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) hochwertige IT-Dienstleistung mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Im Rahmen von Partnerschaften übernimmt, löscht und bereitetet die AfB gebrauchte Firmen-Hardware wieder auf. Defekte Produkte werden repariert oder für Ersatzteilgewinnung zerlegt bzw. gehen an zertifizierte Recyclingbetriebe. In allen Unternehmensbereichen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung daran, dieses ressourcenschonende Geschäftsmodell umzusetzen"

Mehr Infos hier.

ROOF WATER-FARM - urbanes Wasser für urbane Landwirtschaft

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Die Projektergebnisse des Forschungsprojekts stehen ab sofort auf der Projektwebseite zur Verfügung

http://www.roofwaterfarm.com/kompakt/e-book/

PRINTAUSGABE (316 Seiten, 28 EUR) bzw. kostenloser online-Download.

Das Projekt wurde vom Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen geleitet. Das Projektmanagement hatte kubus inne.

Unter gleichem Link zugänglich:
ROOF WATER-FARM Online-Kurs (MOOC) (2017) in deutsch- und englischsprachiger Fassung auf der Plattform mooin, Fachhochschule Lübeck, Produktion in Kooperation mit TUB- ZEWK Online-Lehre Team.

Science Dinner "Biogas in der Stadt - wie geht das denn?"

Mittwoch, 06. Juni 2018

Lupe

kubus veranstaltet am Mittwoch 20.06.2018 um 18:30 Uhr nun bereits das zweite Science Dinner gemeinsam mit RESTLOS GLÜCKLICH, die aus geretteten Lebensmitteln ein köstliches 3-Gänge-Menü zaubern werden. Das Thema des Abends ist diesmal: "Biogas in der Stadt - wie geht das denn?". Den Inhalt dazu liefert das aktuell laufende tu project "creative biogas lab", in dem Studierende der TU Berlin die Naturwacht in Berlin-Marienfelde beim Betrieb einer kleinen Biogasanlage unterstützen und dabei gemeinsam ihr Wissen über diese erneuerbare Energieform erweitern. Über die Potentiale, Chancen und Herausforderungen der Biogas-Energie wollen wir gemeinsam mit einem bunt gemischten Publikum diskutieren. Weitere Infos zur Veranstaltung liefert der Flyer und die Tickets zum Abend gibt es hier.

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