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Forschungsprojekt: „Wissenschaftsunterstützende Hochschularbeit im Fokus“ (WiHoFo)

Eine Sekundäranalyse der Daten des "DGB-Hochschulreports" für die wissenschaftsunterstützenden Bereiche (ca. 4.000 Teilnehmende aus ca. 50 Hochschulen in 7 Bundesländern) zur Überprüfung der Befunde aus der "BiwuB-Studie" (Banscherus et al 2017).

Laufzeit: 01.05.2020 - 28.02.2021

Hintergrund

Neben Untersuchungen zu Studierenden und Absolvent*innnen sind in Hochschul- und Wissenschaftsforschung in den vergangenen Jahren zahlreiche Studien zum Hochschulpersonal durchgeführt worden. Hierbei standen vor allem Promovierende und Post-Doktorant*innen, teilweise auch Professor*innen im Mittelpunkt des Interesses. Im Unterschied zum wissenschaftlichen Personal werden Beschäftigte in wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen (z.B. Verwaltung, Sekretariate, Labore, Bibliotheken, Rechenzentren) seitens der Forschung bislang recht weitgehend ignoriert. Die bisher einzige Ausnahme ist das von 2013-2016 an der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführte Projekt „Wissenschaftsunterstützende Hochschularbeit im Wandel“, das von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde. Aus diesem Projekt ist die „Study 362“ entstanden. 2019 wurde im Auftrag des DGB-Bundesvorstands eine Befragung der wissenschaftlichen und wissenschaftsunterstützenden Mitarbeiter*innen an rund 45 Hochschulen in sieben Bundesländern (DGB-Hochschulreport) durchgeführt. Für die Befragung wurde der DGB-Index „Gute Arbeit“ genutzt. In WiHoFo wollen wir diese Daten nutzen und die wissenschaftsunterstützenden Mitarbeiter*innen in den Fokus nehmen und auf die Themenfelder Belastungserleben, individuelle Handlungsmöglichkeiten und Personalentwicklung konzentrieren.

Projektbeschreibung

Ziel der Sekundäranalyse der Daten des „DGB-Hochschulreports“ ist es die Befunde aus der „BiwuB-Studie“ zu überprüfen. Auf diese Weise soll die Aussagekraft der Datenberichterstattung zur Arbeits- und Beschäftigungssituation in wissenschaftsunterstützenden Bereichen deutlich erhöht werden. Zum anderen sollen weitergehende (multivariate) statistische Analysen des Datensatzes durchgeführt werden, die sich auf die inhaltlichen Schwerpunkte Belastungserleben, individuelle Handlungsmöglichkeiten und Personalentwicklung beziehen. Beispielsweise legen arbeitspsychologische Studien nahe, dass sich das Belastungserben nach Alter, Geschlecht und Bildungsstand der Beschäftigten unterscheidet. Ein relevanter Einfluss wird auch der individuellen Arbeitszeit sowie einer Leitungsfunktion zugeschrieben.

Projektteam

Projektleitung:

Dr. Ulf Banscherus

Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK)

Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt

Tel.: (030) 314-21181
E-Mail:

Projektmitarbeiterin:

Mirjam Sorge

Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK)

Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt

Tel.: (030) 314-29765

E-Mail:

 

 

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