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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Weiterbildungsprogramm für das Wissenschaftliche Personal

Wer das Lernen liebt, der ist dem Wissen nahe.
Konfuzius

Unser Weiterbildungsprogramm richtet sich an alle Lehrenden und Forschenden der TU Berlin, die ihre Fähigkeiten weiterentwickeln wollen und auf der Suche nach neuen Impulsen sind. Für wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und Professo_rinnen gibt es maßgeschneiderte Angebote, die in Basis- und Vertiefungskursen didaktische Fragestellungen behandeln, wichtige Kompetenzen im Forschungsmanagement (weiter-)entwickeln und Fähigkeiten in den Bereichen der Wissenschaftskommunikation und der Arbeits- und Managementtechniken trainieren.

Info-Brief Weiterbildung: Hochschuldidaktik - Lehren und Lernen (PDF, 160,6 KB)

Gesamtübersicht der Forschungsmodule (PDF, 118,5 KB)

Hinweise zur Anmeldung

Bitte melden Sie sich verbindlich über unser Formular an.

Sollte es Probleme mit der Freistellung geben, wenden Sie sich bitte an Frau Berndt, Tel. 24030.

Sie erhalten immer eine schriftliche oder mündliche Bestätigung für Ihre Teilnahme bzw. Absage, spätestens 14 Tage vor Kursbeginn.


Für die Teilnahme Externer werden Gebühren erhoben
Soweit nichts anderes angegeben ist, betragen diese bei einem

1-tägigen Seminar 150 Euro (ermäßigt 100 Euro),

2-tägigen Seminar 250 Euro (ermäßigt 175 Euro),

3-tägigen Seminar 350 Euro (ermäßigt 250 Euro).

TU-Alumni sowie Beschäftigte von Einrichtungen, mit denen die TU einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat, zahlen die ermäßigte Gebühr.


Planung und Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen (LM 01B)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Für Lehrende stellen sich gerade zu Beginn ihrer Lehrtätigkeit eine Reihe von Anforderungen an die Vorbereitung und Durchführung ihrer Lehrveranstaltung. Sie müssen die Stoffmenge managen, die Inhalte mit den Lernvoraussetzungen der Studierenden abstimmen und den Stoff so planen und vermitteln, dass er verstanden und behalten wird.

Das Ziel / Wohin?
Im Modul werden Instrumente und Methoden für die Gestaltung von optimalen - d.h. für Studierende aktiven - Lehr-Lernprozessen in Theorie und Praxis behandelt. Nach dem Modul kennen Sie Planungsinstrumente, können den Stoff strukturieren und reduzieren und haben ein Repertoire an aktivierenden Lehr- und Sozialformen zur Auswahl, mit dem Sie das Lehr-Lerngeschehen lernförderlich und studierendenfreundlich gestalten können.

Der Inhalt / Was?
Das Modul wird zwei Schwerpunkte umfassen:

  • Voraussetzung, Vorbereitung und Planung einer LV
  • Gestaltung des Lehr-Lernprozesses und Durchführung einer LV-Sequenz.

Themen sind:

  • Welche Faktoren beeinflussen das Lernen?
  • Wie kann das Stoffmengen-Problem gelöst werden?
  • Wie strukturieren Lernziele den Stoff und die LV?
  • Wie kann ich Studierenden den Zugang zum Lernstoff erleichtern?
  • Wie kann ich die Studierenden einbeziehen und aktivieren (u.a. durch gute Fragen)?
  • Welche aktivierenden Lehr- und Lernmethoden stehen bei der Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen zur Auswahl?
  • Modul 1 ist eine Vertiefung des Einführungskurses „Teaching for University’s Best“. Es wird an die dort behandelten Themen angeknüpft.

Die Methoden / Wie?
Zu jedem Thema wird eine Vielzahl von Anregungen, Tipps und Hilfestellungen aus der Praxis für die Praxis gegeben. Neben Impulsreferaten kommen verschiedene Formen der Gruppenarbeit und -präsentation, z.T. videogestützt, zur Anwendung.
Die Teilnehmer_innen können eine kurze Sequenz aus ihren Lehrveranstaltungen mit selbstgewählten Methoden und Medien präsentieren und erhalten in einer anschließenden Auswertungsrunde Tipps zur Optimierung.

Umfang:                     3 Tage; 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                           WiSe 2017/18
Ort:                            Fraunhoferstr. 33-36
Referentinnen:          Dr. Monika Rummler, Petra Nikol

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Abschlussarbeiten mit Weblogs betreuen (LM 06B)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Gerade wenn Studierende ihre Projekt-, Bachelor- oder Masterarbeit zu Hause oder in einem externen Unternehmen schreiben, gestaltet sich die Betreuung aus zeitlichen und/oder organisatorischen Gründen manchmal schwierig.

Das Ziel / Wohin?
Mit Weblogs können Studierende ihre Fortschritte dokumentieren und erhalten regelmäßig Feedback und neue Anregungen.
Der/die Betreuer_in hat jederzeit einen Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstand und so die Möglichkeit, den Studierenden rechtzeitig wichtige Hinweise zu geben.

Der Inhalt / Was
In diesem 3-stündigen Workshop lernen Sie, wie Sie Weblogs effektiv zur Begleitung von Abschlussarbeiten einsetzen können.

Die Methoden / Wie?
Im Workshop lernen Sie für diese Anwendung die Blogsoftware Wordpress kennen. Darüber hinaus beantworten und diskutieren wir wichtige Fragen zu Erfolgsfaktoren und Hindernissen beim Einsatz, zur Einsehbarkeit für Dritte und Motivation "dranzubleiben" und natürlich allen anderen, die sich im Laufe des Workshops aus Ihren Anwendugsideen ergeben.

Umfang:                3-stündiger Workshop, 9.30-12.30 Uhr
Zeit:                       Donnerstag, 04.05.2017
Ort:                        Fraunhoferstr. 33-36, R. 1018
Referentin:            Dr.-Ing. Alexandra Schulz

Anmeldungen für alle Online-Lehre-Kurse bitte an: oder an Agnieszka Gisbert, Tel. 314-27314.

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ISIS/moodle für Einsteiger_innen (LM 06B)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Sie möchten Ihre Lehre gern durch digitale Werkzeuge ergänzen? Dann nehmen Sie an unserem Blended-Learning-Kurs teil und erlernen Sie praxisnah den Umgang mit der TU-Lernplattform ISIS|moodle!

Das Ziel / Wohin?
Der Kurs richtet sich an alle Professor_innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, Lehrbeauftragten und Tutor_innen der TU Berlin, die ISIS|moodle in Ihrer Lehre sinnvoll und effektiv einsetzen möchten.
Dies ist ein Einsteigerkurs, Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Nutzer_innen mit Grundkenntnissen können sich gern für unsere ISIS|moodle-Spezialworkshops nmelden. 

Der Inhalt / Was?
In diesem Kurs lernen Sie die Einsatzmöglichkeiten der TU-Lernplattform ISIS|moodle unter Berücksichtigung didaktischer Gesichtspunkte in der Hochschullehre kennen. Sie üben sich außerdem im Umgang mit verschiedenen Werkzeugen und Funktionen und erfahren, wie Sie für Ihre Lehrveranstaltung Aufgaben online bereitstellen, Studierende in Gruppen einteilen und durch Abstimmungen oder Wikis beteiligen, Arbeitsergebnisse übersichtlich sammeln, Lehrmaterialien wie Texte, Fotos, Videos bereitstellen, Teilnehmende benachrichtigen und eigene Kurse anlegen, sichern wiederverwenden. Entwickeln Sie mit uns erste didaktisch sinnvolle Einsatzszenarien für die Arbeit mit der Lernplattform.

Die Methoden / Wie?
Der Kurs besteht aus 2 Präsenzterminen und einer dazwischen liegenden 3-wöchigen Online-Phase (Blended Learning). Es findet eine Kombination von inhaltlichen Inputeinheiten mit jeweils daran anschließenden betreuten Übungen statt.
Vor Ort und online werden wir Sie bei der selbständigen Nutzung der Lernplattform unterstützen und Sie bei der Auswahl passender Tools für Ihre Lehrveranstaltung beraten.

Umfang:            2 Präsenztage, jeweils 13.00-16.00 Uhr
                          Mittwoch, 15.03.2017
                          Dienstag, 05.04.2017
Online-Phase:  16.03.-04.04.17 (Online-Aufgaben im Umfang von ca. 5-7 h pro Woche)
Zeitraum:         15.03. bis 05.04.2016
Ort:                   Fraunhoferstr. 33-36, Raum 1004
Referentin:       Gabriela Fernandes

Anmeldungen für alle Online-Lehre-Kurse bitte an: oder an Agnieszka Gisbert, Tel. 314-27314.

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Vorlesungen mit Publikumsjoker: Studierende aktivieren mit elektronischen Abstimmungssystemen (LM 06B)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Gerade in großen Veranstaltungen sind die Möglichkeiten zur Interaktion mit den Studierenden aufgrund der Gruppengröße und der räumlichen Begebenheiten oft begrenzt. Als Lehrende/r ist es daher oft nicht so einfach herauszufinden, ob alle Anwesenden gut folgen können und wo vielleicht noch Unklarheiten bestehen.

Das Ziel / Wohin?
Kleine Fragerunden im Stile des „Wer wird Millionär“-Publikumsjokers bieten die Möglichkeit Studierende zum Mitdenken anzuregen und ihren aktuellen Wissensstand zu erfassen. Nebenbei machen sie auch noch Spaß und können sehr gut zur Auflockerung eingesetzt werden. Softwarebasierte Abstimmungssysteme sind einfach zu bedienen und funktionieren auf allen Smartphones, Tablets und Notebooks, die einen Internetzugang haben.

Der Inhalt / Was?
In diesem 2,5-stündigen Workshop lernen Sie verschiedene Abstimmungssysteme und deren Einsatzmöglichkeiten kennen.

Die Methoden / Wie?
Nach einer kurzen Einführung haben Sie die Möglichkeit unterschiedliche Tools sowohl aus Sicht des Lehrenden als auch der Studierenden auszuprobieren. Wir erarbeiten konkrete Einsatzszenarien für Ihre Lehrveranstaltung, so dass Sie diese gleich in Ihren eigenen Kursen ausprobieren können.

Umfang:                2,5-stündiger Workshop,9.30-12.00 Uhr
Zeit:                      Donnerstag, 18.05.2017
Ort:             
         Fraunhoferstr. 33-36, R. 1018
Referentin:           Dr.-Ing. Alexandra Schulz

Anmeldungen für alle Online-Lehre-Kurse bitte an: oder an Agnieszka Gisbert, Tel. 314-27314.

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Lehrmaterial webtauglich aufbereiten

Der Ausgangspunkt / Warum?
Immer mehr Studierende nutzen zum Lernen nicht mehr nur ihren Rechner, sondern auch mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones. Bislang etablierte Dateiformate wie pdf-, Word- oder ppt-Dateien passen sich jedoch nicht an die jeweils unterschiedlichen Bildschirme an, so dass das Arbeiten mit solchen Vorlesungsunterlagen oft schwierig ist (Schrift zu klein, Bilder zu groß etc.).

Das Ziel / Wohin?
Abhilfe schaffen hier flexible Formate, die sich an jede Bildschirmgröße anpassen. Wir zeigen Ihnen in unserem Kurs, wie Sie Ihre Lehrinhalte/Skripte webtauglich aufbereiten und Ihren Studierenden bereitstellen können.

Der Inhalt / Was?
Sie lernen die kostenlose Autorensoftware eXeLearning kennen, mit der Sie Ihre Inhalte einfach und schnell in webfreundliche Lernmodule verpacken können. Diese können Sie anschließend entweder auf einer beliebigen Webseite, in ISIS oder zum Download als lokale Anwendung für Ihre Studierenden bereitstellen.

Die Methoden / Wie?
Am Präsenztag zeigen wir Ihnen Beispiele und geben Ihnen eine kurze Einführung in die Software. Außerdem geben wir Ihnen Tipps zur didaktisch sinnvollen Aufbereitung Ihrer Inhalte. Anschließend erstellen Sie unter unserer Anleitung mit Ihren eigenen Vorlesungsunterlagen ein erstes kleines Lernmodul. Dieses können und sollen Sie in den darauffolgenden drei Wochen selbständig fertigstellen. Am Beratungstag klären wir individuell mit Ihnen offene Fragen und geben Ihnen Feedback zum fertigen Modul.

Umfang:                     einwöchiger Online-Prolog, 4 Wochen Blended-Learning-Kurs
Zeitraum:                   14.06. bis 13.07.2017;
                                   1. Präsenztag: 22.06.2017;
                                   Beratungstag: 13.07.2017
Ort:                             Fraunhoferstr. 33-36, R. 1018
Referentinnen:           Dr.-Ing. Alexandra Schulz, Doreen Gropmann

Anmeldungen für alle Online-Lehre-Kurse bitte an: oder an Agnieszka Gisbert, Tel. 314-27314.

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ISIS/moodle-Spezialworkshops

Der Ausgangspunkt / Warum?
Sie kennen die TU-Lernplattform ISIS|moodle bereits? Sie möchten Ihr Wissen vertiefen oder neue Möglichkeiten kennen lernen? Dann kommen Sie zu unserem „Moodle am Mittwoch“!

Das Ziel / Wohin?
Die Spezialworkshops richten sich an alle TU-Mitarbeiter_innen, die über Grundkenntnisse in der Kursbearbeitung auf ISIS|moodle verfügen und ihre Kenntnisse gern erweitern möchten. Interessent_innen ohne Vorerfahrungen können sich gern für unseren ISIS|moodle-Einsteigerkurs anmelden (s.o).

Der Inhalt / Was?
Die Lernplattform bietet mehr als die häufig verwendeten Funktionen der Dateiablage und des Nachrichtenforums. Unsere einzeln buchbaren Kurzworkshops sollen einen praxisnahen Einblick in weitere Funktionen der Plattform geben und zeigen, wie diese sinnvoll genutzt werden können. Sie dauern jeweils 3 Stunden.

Folgende Workshops bieten wir an:

31.5.2017, 13.00-16.00 Uhr   Kooperatives Lernen erleichtern durch Wikis, Foren und Etherpads

21.6.2017, 13.00-16.00 Uhr   Wissen überprüfen mit Online-Tests 

5.7.2017, 13.00-16.00 Uhr     Aufgabenabgabe und -bewertung online organisieren

Die Methoden / Wie?
Die Teilnehmenden werden in die entsprechenden Funktionen oder Tools eingeführt und lernen in betreuten Übungen, sie zu nutzen. Bei weniger als drei Teilnehmenden wird der Workshop ggf. in Form einer praxisorientierten Beratung durchgeführt.

Umfang:                            verschiedene Workshops im Umfang von 3 Stunden
Zeit
:                                  13.00-16.00 Uhr s.t., Termine s.o.
Ort
:                                   Fraunhoferstr. 33-36, R. 1005
Referentinnen:                 Gabriela Fernandes, Heike Müller-Seckin, Dr. Anja Wipper
Voraussetzungen:            Grundkenntnisse in der Kursbearbeitung mit ISIS|moodle

Anmeldungen für alle Online-Lehre-Kurse bitte an: oder an Agnieszka Gisbert, Tel. 314-27314.

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E-Prüfungen an der TU Berlin - was ist aktuell möglich? (LM 08B)

Der Ausgangspunkt/Warum?
Elektronische Prüfungen bezeichnen die computergestützte Erstellung, Durchführung und Bewertung von Prüfungen. Diese Prüfungsform kann zu Mehrwerten wie bspw. Zeitgewinn und Qualitätssteigerung führen, kann jedoch zunächst auch Mehraufwand bedeuten.

Das Ziel/Wohin?
Der Kurs soll den Einstieg in das Thema erleichtern und richtet sich an alle Lehrenden und Lehrbeauftragten der TUB, die sich für computergestützte Prüfungen interessieren oder planen, diese in Ihrer Lehre einzusetzen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Die konkrete technische Erstellung von Tests auf der Lernplattform ISIS|moodle werden wir in diesem Kurs nicht behandeln, aber Sie können gern vorher an unserem Spezialworkshop „Wissen überprüfen mit Online-Tests“ teilnehmen. 

Der Inhalt/Was?

  • Überblick über Möglichkeiten und Grenzen an der TUB 
  • rechtliche, organisatorische und technische Hinweise
  • Einsatzszenarien und Anwendungsbeispiele in der Lehre
  • didaktische Tipps und lernzielorientiertes Vorgehen
  • Beratung und Austausch mit anderen Lehrenden

Vor Ort und in der Online-Phase besteht die Gelegenheit, qualitativ hochwertige, kompetenzorientierte Prüfungsfragen zu formulieren, die passenden Fragetypen dafür auszuwählen und dabei Unterstützung und Feedback zu bekommen. Die erstellten Testfragen können Sie direkt für die eigene Lehre oder bspw. als Übungsklausur einsetzen.

Die Methoden/Wie?
Der Kurs besteht aus 2 Präsenzterminen und einer dazwischen liegenden 2-wöchigen Online-Phase (Blended Learning). Es findet eine Kombination von inhaltlichen Inputeinheiten, Einzel- bzw. Gruppenarbeit, Online-Aufgaben und Diskussion statt.
Der halbtägige Kurs soll helfen, das Potenzial von E-Prüfungen für die eigene Lehrveranstaltung einschätzen zu können. Es findet eine Kombination von inhaltlichen Inputeinheiten, Einzel- bzw. Gruppenarbeit und Diskussion statt.

Umfang:               4 Stunden, 9.00-13.00 Uhr
Zeit:             
        Dienstag, 9.5.2017, optional zusätzlich 16.5.2017
Ort:                      Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:          Gabriela Fernandes

Anmeldungen für alle Online-Lehre-Kurse bitte an: oder an Agnieszka Gisbert, Tel. 314-27314.

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Multiple-Choice-Fragen entwickeln und bewerten (LM 08B)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Multiple-Choice (MC) bzw. Mehrfachauswahl ist eine Fragetechnik, die aus Fragen mit mehreren vorformulierten Antwortmöglichkeiten besteht. MC-Fragen werden im Zuge der Bologna-Reform vor allem aus Effizienz- und Ressourcengründen vermehrt als universitäre Test- und Prüfungsform eingesetzt. Bei der Entwicklung und Bewertung der Fragen werden Standards und Gütekriterien oft nicht hinreichend bedacht. Diese sind jedoch essenziell, um die Qualität von Tests und Prüfungen zu gewährleisten, vor allem vor dem Hintergrund der Forderung nach kompetenzorientierten Prüfungen.

Das Ziel / Wohin?
Dieser Kurs richtet sich an alle, die MC-Fragen als Test- und Prüfungsformat einführen oder die Qualität existierender Fragen verbessern möchten, und soll einen praxisnahen Überblick über relevante Aspekte bei der Entwicklung und Bewertung von MC-Fragen geben. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Die digitale Erstellung von MC-Fragen auf der Lernplattform ISIS|moodle werden wir in diesem Kurs nicht behandeln, aber Sie können gern am 21.06.2017 an unserem Spezialworkshop „Wissen überprüfen mit Online-Tests“ teilnehmen. 

Der Inhalt / Was?

  • Theorie: Überblick über Qualitätskriterien, Fragetypen, Lernziele
  • Entwickeln: Do‘s & Don’ts bei der Formulierung von MC-Fragen
  • Bewerten: Auswertung von MC-Fragen
  • Hinweise zu rechtlichen Bestimmungen
  • Praktische Übungen zur Fragenerstellung

Methoden / Wie?
Der halbtägige Kurs findet als Kombination von Inputeinheiten, Einzel- bzw. Gruppenarbeit und Diskussionen statt. Die Teilnehmer_innen können gerne eigene MC-Fragen mitbringen, um diese zu überarbeiten oder im Kurs neue Fragen zu entwickeln.

Umfang:                         4 Stunden, 9.00-13.00 Uhr
Zeit:                                Donnerstag, 1.6.2017
Ort:                                 Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen:               Dana-Kristin Mah, Gabriela Fernandes

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Wie Schwierigkeiten auflösen, damit die Lehre gelingt? (LM 10V)

In Lernsituationen kommt es häufig zu Konflikten zwischen Lehrenden und Lernenden, aber auch innerhalb der Lerngruppe selbst: Sei es, dass Studierende lustlos sind oder stören, sei es dass aufgrund von Differenzen in der Wahrnehmung, im Denken, Fühlen oder auch Wollen Probleme entstehen. Ziel des Workshops ist es, Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und die didaktische und soziale Lehrkompetenz im Hinblick auf die Motivierung von Studierenden zu erweitern und mit Konfliktbewältigungsstrategien zu erweitern.
Das Modul wird daher zwei Schwerpunkte umfassen, die jeweils unterschiedliche Aspekte beleuchten:

A.  Konfliktmanagement in der Lehre

B.  Studierende motivieren

Themen dabei werden u.a. sein:

  • Kennenlernen von Motivationstheorien bzw. -modellen
  • Motivierungsstrategien und aktivierende Unterrichtsmethoden erleben und
    üben
  • Hilfen beim Umgang mit konkreten schwierigen Situationen wie z.B. mit
    Widerständen oder „trägen“, „aggressiven“, „penetrant fragenden“
    Studierenden etc.
  • Grundlagen des Konfliktmanagements (Konfliktebenen und -arten, Nutzen von
    Konflikten)
  • Reflexion des eigenen Konfliktmusters
  • Konfliktlösungsstrategien und Interventionstechniken (Phase der
    Konfliktlösung)

Methoden A:
In Kleingruppen werden sowohl Konfliktarten als auch eigene Konfliktmuster mittels praktischer Übungen identifiziert und analysiert. Anhand von Rollenspielen werden die Phasen der Konfliktlösung geübt und der systematische Einsatz von Instrumenten zur Konfliktlösung vertieft.

Das Training basiert auf dem Erfahrungsorientierten Lernen, d.h. die Teilnehmer/innen erproben in Gruppen die vorgestellten Techniken und Methoden. So können sie ihre eigenen Verhaltensweisen kritisch reflektieren und gegebenenfalls verändern.

Methoden B:
Die zu vermittelnden Methoden werden direkt eingesetzt. Methodisch lebt dieses Seminar vom Mitmachen, Mitgestalten und lebendigen Lernen. Die Inhalte sind so konzipiert, dass praktische Übungen und theoretische Modelle sich ergänzen.

Umfang:                 2 Tage, 11.00 (9.00)-18.00 Uhr
Zeit:                       Dienstag u. Mittwoch, 06./07.6.2017
Ort:                        Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent:               Prof. Dipl.-Phys. Hans-Peter Voss

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Workshop: Spielend lehren und Schlüsselkompetenzen fördern (LM 11V)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Die Förderung von Schlüsselkompetenzen wird im Bildungsbereich aktuell diskutiert. Mit dem Einsatz von Spielen im Lehr-Lerngeschehen beschreiten Lehrende an der Universität neue Wege, um neben den wissenschaftlichen Inhalten auch den geforderten überfachlichen Schlüsselkompetenzen, z.B. Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz, einen Stellenwert einzuräumen. (Plan-)Spiele aktivieren und motivieren die Studierenden, bieten die Möglichkeit, theoretisch Gelerntes praktisch anzuwenden und erleichtern den Transfer.

Das Ziel / Wohin?
Ziele des Workshops sind, Schlüsselkompetenzen zu identifizieren und zu erörtern und Ihnen einen Überblick über das geeignete Spielerepertoire für universitäre Lehre zu geben. Exemplarisch werden Spiele für die verschiedenen Phasen einer Lehrveranstaltung erprobt und ihre Anwendbarkeit, die Vor- und Nachteile und die spieldidaktischen Perspektiven reflektiert.

Der Inhalt / Was?
Themen sind:

  • Was sind Schlüsselkompetenzen und wie kann ich Schlüsselkompetenzen mit
  •   Spielen fördern?
  • Was sind spieltheoretische und spieldidaktische Aspekte?
  • Welche Spiele sind zur Vermittlung, Erarbeitung oder Wiederholung von Stoff
  •   geeignet?
  • Welche Spiele kann ich zur Teambildung, Kommunikationsverbesserung und
  •   Auflockerung einsetzen?
  • Welches Spektrum an Spielen kann in die eigene universitäre Lehre
  •   übertragen werden?

Die Methoden / Wie?
Mit Impulsreferaten wird ein Überblick über Spieletheorien und Spieledidaktik gegeben. Theoretisch werden wir Spiele besprechen, aber auch praktisch erproben, und auf ihre Übertragbarkeit in die eigene Lehrveranstaltung hin überprüfen. Das Modul ist interessant für Lehrende, die bisher wenig aktivierende Lehrformen verwenden.

Umfang:                       2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                             WS 17/18
Ort:                              Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004/1005
Referentinnen:            Petra Jordan, Dr. Monika Rummler

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Workshop: Interkulturelle Aspekte in der Lehre (LM 13V)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Jede_r 5. Studierende kommt aus einem anderen Land zum Studium an die TU. Lehrveranstaltungen sind damit zunehmend multikulturelle Lernkontexte. Der Studienerfolg ausländischer Studierender ist oft aufgrund sprachlicher Defizite und unterschiedlicher Lehr-und Lerngewohnheiten  gefährdet. Kulturell bedingte Verhaltensweisen machen es für Lehrende in Lehrveranstaltungen und Sprechstunden manchmal schwer zu erkennen, wo Hilfestellungen notwendig sind. Aber auch Studierende unterschiedlicher Herkunft bleiben oft „unter sich“. Das Lernen miteinander über kulturelle Grenzen hinweg will gelernt sein.

Das Ziel / Wohin?
Ziel des Workshops ist es, Sie für die Vielschichtigkeit sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede interkultureller Hochschulkommunikation, und insbesondere auch für Lehr- und Lerngewohnheiten, zu sensibilisieren und Ihr Lehr- und Verhaltensrepertoire zu erweitern.

Der Inhalt / Was?
Themen des Moduls sind

  • Welche kulturübergreifenden und kulturspezifischen Ansätze sind für die Kommunikation und das Lehren und Lernen nutzbringend und wichtig?
  • Wie kann ich interkulturelle Kommunikation in Lehr-Lernsituationen sensibel und erfolgreich gestalten?
  • Welche didaktische Möglichkeiten und Techniken sind hierfür geeignet?
  • Wie kann ich mein eigenes interkulturelles Handeln bewerten und reflektieren?

Die Methoden / Wie?
Grundlegende didaktische Konzepte interkultureller Kompetenzentwicklung werden in interaktionsorientierter Gruppenarbeit und Übungen zu Chancen und Hindernissen interkultureller Kommunikation in der Lehre erarbeitet.  Dabei geht es darum, für interkulturelle Aspekte zu sensibilisieren, Bewusstheit zu schaffen und adäquates Handeln zu fördern.
Methoden/Arbeitsformen: Inputs & Diskussionen, Übungen, Case Studies, Filme, Moderierter Erfahrungsaustausch.

Umfang:                  2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                        Mittwoch u. Donnerstag, 05./06.07.2017
Ort:                         Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:             Dr. Gundula Gwenn Hiller

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Planning a Seminar or Lecture for an English Speaking Audience (LM 14V)

University teaching is more and more frequented by international students and scientific research is to be presented at international conferences. It is expected that talks and lectures have to be delivered in English in front of an international audience.

Goals are to

  • understand cultural differences in teaching and learning situations in the English language,
  • increase awareness of ones’ own and possibly other cultural contexts of learning,
  • integrate other perspectives,
  • avoid or to be aware of missinterpretations, respectively
  • develop a repertoire of planning possibilities for teaching and learning situations in English.

Contents
This module focusses on intercultural skills and techniques for planning lectures and presentations in English so that the contents can be delivered in an attractive stylistical and visual manner. Various culturally oriented activities are dealt with during the module (illustrated by examples from Germany and Great Britain, but also with respect to English as lingua franca):

  • What cultural influences and differences effect teaching and learning processes?
  • Which guiding principles for presentations are appropriate for an international audience?
  • What are suitable teaching and learning methods for lectures in English?
  • How to plan a suitable utilization of learning materials?

Improve your own presentation skills in English by:

  • Understanding your international audience and what kind of English to use, implementing proven rhetorical techniques to maximise your impact.
  • Understanding and improving both your verbal and non verbal communication style and appear confident.
  • Structuring your presentation to allow for maximum understanding including slide design, charts and graphs.

Methods
As the course language will be English participants need to have a sound basic knowledge of English. It is assumed that participants come with a talk or presentation which they want to work on (video supported feedback possible). The module does not substitute English courses for scientists.

Umfang:                         2 Days, 9.30am to 5.30 pm
Zeit:                               Wednesday and Thursday, September 06/07, 2017
Ort:                                Fraunhoferstr. 33-36, R.1004
Referentinnen:              Lesley-Anne Weiling, Dr. Monika Rummler

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Präsentationsverhalten für Lehrende (LM 15V)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Der Lehralltag fordert von Lehrenden, dass sie sich und ihre Themen ständig vor vielen kritischen Augen präsentieren. Die wenigsten haben jedoch gelernt, ihre Präsentation von Stoff in der Lehre und ihre individuelle Performance einzuschätzen und sich fortlaufend zu verbessern.
Das Seminar nimmt eine zentrale Methode universitärer Lehre und damit einen Ausschnitt einer Lehrveranstaltung in den Blick und wird aufzeigen, wie Präsentationen individuell und kreativ gestaltet werden können.

Das Ziel / Wohin?
Ziel des Seminars ist es, das eigene Auftreten während der Präsentation zu reflektieren, Selbst- und Fremdwahrnehmung abzugleichen und die eigene Lehrpraxis um neue und kreative Elemente zu erweitern.

Der Inhalt / Was?

  • Welche Phasen durchläuft eine lernerorientierte Präsentation?
  • Wie kann ich den Einstieg und den Ausstieg individuell und interessant gestalten?
  • Wie kann ich sicher Auftreten bei einer Präsentation?
  • Wie kann ich über Fragen in einen Dialog mit den Studierenden treten?

Die Methoden / Wie?
Die Inhalte werden in kurzen Präsentationen vorgestellt. Anschließend können sie sofort auf die eigene Praxis übertragen und in einer Präsentation mit Videoeinsatz ausprobiert werden. (Video-)Feedback, Erfahrungsaustausch und Hinweise zur Körpersprache ergänzen das Training.

Bitte bringen Sie einen ca. 5-minütigen Ausschnitt aus einer Ihrer realen Lehr-Präsentationen mit (USB-Stick, Flipchart oder ähnliches). Alternativ können Sie im Seminar während Ihrer Präsentation etwas auf Whiteboard, Flipchart oder Pinnwand skizzieren.

Umfang:                    1 Tag, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                           Mittwoch, 17.5.2017
Ort:                            Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:                Barbara Kuklok

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Workshop: Lehrportfolio – Konzept und Lehr-Philosophie

Der Ausgangspunkt / Warum?
Forschungstätigkeit kann durch Veröffentlichungen und Projekte belegt werden. Analog bietet sich für die Dokumentation und Qualitätssicherung der Lehre das „Lehrportfolio“ als Ergänzung zu einer „Lehrprobe“ an. Das Lehrportfolio ist eine Sammelmappe, in der Dokumente zur eigenen Lehrtätigkeit, deren Vorbereitung und Reflexion, aber auch Fremdbeurteilungen gesammelt und verarbeitet werden. Es ist eine funktionsfähige Grundlage, um die intensivere Beschäftigung mit Lehrproblemen sowie Lehrtätigkeit zu dokumentieren und sich selbst evaluieren. Ein Lehrportfolio kann für Bewerbungen im Bildungsbereich verwendet werden. Es wird für eine Professur bereits in verschiedenen Bundesländern und auch in Berufungsverfahren der TU Berlin verlangt.

Das Ziel / Wohin?
In diesem Workshop wollen wir uns anhand meist englischsprachiger Literatur erarbeiten, was in ein Lehrportfolio gehört und wie es für die Außendarstellung (kein Bewerbungstraining!) aufbereitet werden kann. Außerdem beschäftigen wir uns mit einer Interpretation der Inhalte (Lehrphilosophien und ihre Umsetzung in die Lehrtätigkeit) und möglichen Bewertungskriterien für die Bestandteile eines Lehrportfolios, um für Berufungsverfahren Aussagen zu generieren. Der Workshop richtet sich sowohl an Lehrende, die ein Gespür für ein Lehrportfolio entwickeln wollen, als auch an diejenigen, die Lehrportfolios lesen und beurteilen sollen, z.B. Mitglieder von Berufungskommissionen. Es wird ein Kriterienkatalog für Bewertung und Vergleich von Lehrportfolios entwickelt.

Der Inhalt / Was?

  • Welche Erfahrungen mit Lehrportfolios gibt es bereits?
  • Wie ist ein Lehrportfolio definiert? Welche Ziele hat es?
  • Welche Bestandteile sind essentiell? Welche Form und welchen Umfang sollte es aufweisen?
  • Hintergrund: Was sind grundlegende Lehrphilosophien?
  • Was sagt ein Lehrportfolio zu Lehrerfahrung und -kompetenz des Lehrenden aus?
  • Wie kann ein Lehrportfolio bewertet werden?
  • Wie können Lehrportfolios verglichen werden?

Die Methoden / Wie?
Wir bitten Sie, vorliegende eigene (und ggf. andere anonymisierte) Lehrportfolios (den eigentlichen Konzept-Text sowie Anhang, d.h. Übersicht zu durchgeführten Lehrveranstaltungen/Seminaren, Faltblätter/Ankündigungen, Evaluationsergebnisse, didaktische Veröffentlichungen, besuchte didaktisch-pädagogische Weiterbildung etc.) und erste eigene Notizen in Dateien zusammenzustellen. Mit dem eigenen Notebook können Einzelschritte im Workshop individuell bearbeitet und in Arbeitsgruppen besprochen werden.

Umfang:                         7 Stunden, 10.00 bis 17.00 Uhr
Zeit:                               Freitag, 28.07.2017
Ort:                                Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen:              Petra Jordan, Dr. Monika Rummler

Lehrportfolio-Konzept der TU Berlin
www.tu-berlin.de/fileadmin/a70100710/Dokumentationen/Richtlinien_Leitlinien_Gesetze/Lehrportfolio_als_Bestandteil_des_Berufungsverfahrens.pdf

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Lernportfolioarbeit mit Studierenden

Der Ausgangspunkt / Warum?
Portfolioarbeit wird leider oft nur pauschal angeleitet und begleitet, mit dem Ergebnis, dass Studierende ihre Portfolios oft erst kurz vor dem Abgabetermin anlegen. Damit verpassen nicht nur die Studierenden eine echte Lernchance, sondern auch die Lehrenden. Um das zu vermeiden, benötigen wir eine reflektierte konzeptuelle Entscheidung hinsichtlich des Portfoliotyps und ein spezielles Aufgabendesign, das dem jeweils festgelegten Portfoliotyp angemessen ist.

Das Ziel / Wohin?
Im Workshop soll ein Konzept für die Anleitung und Begleitung von Lernportfolios in der eigenen Lehre entstehen, entweder als Weiterentwicklung bereits vorhandener Lehrerfahrungen im Kontext von Portfolios oder als neuer hochschuldidaktischer Impuls. 

Der Inhalt / Was?
Der Workshop wird drei Phasen umfassen:

  • Vereinbarung eines Portfolio-Verständnisses, Kriterien für die Wahl von Lernportfolios, Diskussion der wichtigsten Elemente reflexiven Aufgabendesigns
  • Erarbeitung eines Aufgabenarrangements für Lernportfolios im Rahmen eines Semesters
  • Präsentation und Diskussion der Poster mit den Aufgabenarrangements

Themen sind:

  • Was sind Portfolios? Produkt vs. Prozess in der Portfolioarbeit? Papier- oder elektronisches Portfolio?
  • Welche Portfolio-Arten gibt es? Welche ist die passende Art für meine Lehrveranstaltung?
  • Wie leite ich die verschiedenen Ebenen der Reflexion und die unterschiedlichen Phasen der Portfolioarbeiten?
  • Wie begleite ich die reflexive Textproduktion meiner Studierenden?
  • Welche Rolle spielt Peer-Feedback in der Portfolioarbeit?
  • Wie kommuniziere ich die Aufgaben für das Portfolio über das gesamte Semester hinweg?
  • Wie entwickle ich Bewertungskriterien für Portfolios und wie kommuniziere ich sie?

Die Methoden / Wie?
Zu jedem Thema wird eine Vielzahl von Anregungen, Tipps und Hilfestellungen aus der Praxis für die Praxis gegeben. Neben Impulsreferaten kommen verschiedene Formen der Partner- und Kleingruppenarbeit und –präsentation zur Anwendung.
Sie können ihr Aufgabenarrangement zur Portfolioarbeit mit selbstgewählten Methoden und Medien präsentieren und erhalten Tipps zur Optimierung.

Umfang:            1 Tag, 9.00-16.30 Uhr           
Zeit:                   Mittwoch, 19.07.2017
Ort:                    Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004                  
Referent:           Dr. Gerd Bräuer

Hinweis:
Dieser Kurs wird im Rahmen des hochschuldidaktischen Zertifikats anerkannt.

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Good scientific practice (FM I-2)

Good scientific practice is more than avoiding plagiarism - the seminar covers issues ranging from topics like data management and research cycles to conflict situations regarding supervision or the authorship of publications.

Honesty is the agreed basis of good scientific conduct but researchers are often (not least during their doctoral work) unsure how to confront situations of actual or suspected scientific misconduct and have questions regarding specific topics such as authorship.

The seminar will use real-life examples to evaluate cases of scientific misconduct and options how to deal with such situations. Furthermore, participants will have the opportunity to discuss the issues and current procedures with the TU Berlin's Ombudsperson for Good Scientific Practice.

Umfang:                  2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                        Montag u.Dienstag, 3./4.4.2017
Ort:                         Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent:                Dr. Michael Gommel

In Zusammenarbeit mit TU-DOC.

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Einführungsworkshop: Design Thinking (FM II-2)

Der Ausgangspunkt / Warum
Die Arbeitsweisen und Methoden des Design Thinking verhelfen kleinen, interdisziplinären Teams zu innovativen Lösungen für komplexe Probleme in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Aufgrund drei Kerneigenschaften des Design Thinkings können Teams sowohl die Komplexität als auch die damit einhergehende Wissensunsicherheit solcher Probleme meistern. Erstens findet man in Design-Thinking-Teams Mitglieder, die auf verschiedene Wissensressourcen zurückgreifen können. Zweitens ermöglicht die Nutzerorientierung des Design Thinking das Erkennen von Fragestellungen, die Ideen und Innovationen inspirieren. Drittens arbeiten Design-Thinking-Teams in relativ schnellen Prozessschleifen, in denen Ideen schnell zu Prototypen verwandelt werden, die wiederum der Prüfung von Nutzern und Stakeholder unterzogen werden.

Das Ziel / Wohin?
Der Workshop zielt darauf ab, den Teilnehmer_innen in einem Tag einen fundierten Einblick in die Methoden und Arbeitsweisen des Design Thinkings zugeben. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf dem Erleben und Ausprobieren der Methoden und Arbeitsweisen des Design Thinkings.

Der Inhalt / Was?
In einem speziell für diese Veranstaltung konzipierten Kurzformat wird es den Teilnehmer_innen anhand einer konkreten Problem- und Fragestellung ermöglicht, die Kernelemente des Design Thinkings – die Arbeit in kleinen, transdisziplinären Teams, das Gestalten von Innovationsräumen sowie das Anwenden eines nutzerorientierten Gestaltungsprozesses – zu erleben. Die transdisziplinären Kleinteams von rund fünf Personen werden von Design-Thinking-Coaches begleitet, die die Teams während des innovativen Gestaltungsprozesses methodisch unterstützen. Diese Erlebnisse – und die daraus zu schließenden Erkenntnisse – werden sowohl in den Kleingruppen als auch im Plenum reflektiert.

Die Methoden / Wie?
Der Workshop ermöglicht Teinehmer_innen einen Einblick in den Werkzeugkasten des Design Thinking. Abgesehen von der intensiven Arbeit in Kleingruppen lernen Teilnehmende u.a. folgende Methoden kennen: time-boxing, kritische und nutzerorientierte Problemanalyse, rapid ethnography, nutzerorientierte Feldforschung, storytelling, diverse Techniken der Ideenfindung, rapid prototyping sowie pitching.

Umfang:                    2 Tage, 9.00-17.30 Uhr
Zeit:                           Donnerstag u. Freitag, 13./14.7.2017
Ort:                            Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referenten:               Steven Ney, Jeremias Schmitt

Hinweis: Keine Vorkenntnisse oder Vorbereitungen sind notwendig. Allerdings ist es wichtig, den gesamten Design-Thinking-Prozess zu durchlaufen. Pünktliches Erscheinen zum Beginn sowie nach allen Pausen ist daher besonders wichtig.

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Professionell Projektanträge planen! (FM II-3)

Ausgangspunkt
Projekte im Forschungs- und Bildungsbereich bieten Nachwuchskräften Berufserfahrung, Qualifizierungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die Möglichkeit, den eigenen Arbeitsplatz zu sichern. Für die Universität sind sie von immer zentralerer Bedeutung, denn sie stärken die Drittmittelbilanz und somit die Stellung im nationalen und internationalen Leistungsvergleich der Hochschulen. Zahlreiche Wissenschaftler_innen der TU Berlin arbeiten an Projektanträgen, doch oft fehlen ihnen die entsprechende Vorerfahrung, Möglichkeiten der Unterstützung oder der Austausch mit projekterfahrenen Mitarbeiter_innen. 

Ziel
Dieses Seminar hat zum Ziel, die Antragstellung stärker zu professionalisieren, Tipps und Tricks zu vermitteln und im Endeffekt auch eine höhere Erfolgsbilanz zu erzielen. 

Inhalt
In diesem Seminar werden u.a. Themen aufgegriffen wie:

  • Do’s and Don’ts der Antragstellung
  • Wie wird aus meiner Idee ein perfektes Konzept?
  • Die Rolle der Evaluatoren - Antragssprache
  • Förderpolitik
  • Wo erhalte ich weitere Informationen und Unterstützung?
  • Welche formalen Aspekte (Finanzen, Rechtliches) müssen beachtet werden? 

Im Seminar stellen wir nationale Wissenschaftsförderer wie DFG, BMBF, BMWi und Stiftungen sowie Förderprogramme der europäischen Projektförderung wie HORIZONT 2020 vor. Grundbedingungen und Vorgehensweise in der Antragsgestaltung sind jedoch auch auf alle anderen Förderprogramme übertragbar. 

Methoden
Die wichtigsten Aspekte der Antragsgestaltung werden wir an Beispielen erklären und Schritt für Schritt besprechen. Dabei werden auch einige Grundlagen des Projektmanagements vermittelt, denn Fehler bei der Planung können zu schwerwiegenden Problemen im Verlauf des Projektes führen. 

Bitte bringen Sie Ihre Projektideen mit! Das Projekt bietet optimale Möglichkeiten sie zu diskutieren und in Arbeitsgruppen finden Sie Gelegenheit, die Ideen weiterzuentwickeln. 

Umfang:                     2 Tage, 9.00-17.00 Uhr
Kurs:                          Donnerstag u. Freitag, 15./16.06.17
Ort:                             Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent_in:               Iris Löhrmann, Bertram Welker

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How to write a successful proposal (FM II-3)

Reasoning
This course will train scientists in drafting professional and successful proposals for research and education funding programmes. Projects funded by third parties are not only safeguarding jobs but also help young scientists to gain professional experience for their future careers.

Contents
This course provides a step by step approach from the first idea to the finished proposal giving all kinds of practical advice every step of the way. It takes a look at the philosophy behind the programmes and provides hints on how to collect relevant information. Furthermore, it explains how to develop a first idea from a rough abstract into detailed work plans. Examples will be presented on all topics covered. Aspects of project management and basics for setting up a coherent financial plan will also be taken into account. Many other useful hints and tips will be given during the two days in order to prevent mistakes.

Each programme has a different set of conditions. The course will, therefore, concentrate on the structure and contents of:

  • national programmes financed e.g. by BMBF and the DFG
  • European Programmes, e.g. the European Framework Programmes for Research and Innovation

Methods
The basic strategy of proposal writing is, however, transferable to other funding programmes. All project phases and important topics will be dealt with in small working groups. Participants are encouraged to think about a project idea of their own and present this idea shortly during the seminar. Three ideas will be chosen by the participants to be pursued in the working groups during the two days.

Dates and time:                Thursday and Friday, 9.00 am - 5.00 pm
                                          22 and 23 June 2017 or 28 and 29 September 2017
Location:                           Fraunhoferstr. 33-36, Room 1004
Trainers:                           Cornelia Borek, Iris Löhrmann

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Schreibworkshop: „Antragsprosa oder die Kunst, einen Projektantrag zu schreiben“ (FM II-5)

Würden Sie ein Projekt fördern, wenn die Antragsteller/innen schreiben, das Vorhaben wäre „per se nachhaltig“ oder schreckt Sie solche „Antragsprosa“ ab?
Zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeiter/innen der TU Berlin arbeiten an Projektanträgen für unterschiedliche Förderprogramme der DFG, des BMBF oder von privaten Geldgebern (z.B. Stiftungen oder Unternehmen) und die meisten würden zweifellos zugeben, schon ähnliche Gemeinplätze verwendet zu haben.
So zeigt sich, dass es oft ein sehr schwieriger Akt ist, die Balance zwischen Antragsprosa und der Formulierung konkreter Inhalte zu finden, sich durch den Antragsformulardschungel  zu kämpfen und die Anforderungen und Förderrichtlinien der Geldgeber konkret einzubeziehen.
Was möchten wir Ihnen in diesem Workshop vermitteln?

Antragsprosa – Antragsstil - Wie schreibe ich?
Wesentliche Elemente Ihres Projektantrages sind Texte, in denen Sie Ihr Vorhaben, Ihr Vorgehen und Ihre Ziele formulieren, mit denen Sie den Förderer von Ihrem Projekt überzeugen wollen. Um ihn zu überzeugen ist eine Voraussetzung, dass er Ihre Texte versteht und sie mit Interesse liest.
1. möchten wir Ihnen Tipps und Tricks für einen prägnanten Schreibstil in Projektanträgen vermitteln und Sie für sprachliche Eigenheiten sensibilisieren.

Der rote Faden im Antrag – Antragslogik oder was schreibe ich?
2. möchten wir Ihnen den Aufbau und die Logik von Projektanträgen näher bringen und positive Beispiele  vorstellen.

Die Rolle der Gutachter - Für wen schreibe ich?
3. möchten wir Sie durch Praxisberichte von Experten dafür sensibilisieren, wie Sie die Rolle und Erwartungen der Gutachter beim Schreiben besser berücksichtigen können.

Anforderungen zur Teilnahme:
Idealerweise verfügen Sie über eine Projektkurzskizze bzw. eine Projektidee

Umfang:                      1,5 Tage
Zeit:                             Montag u. Dienstag, 26./27.06.2017, 9.30-17.30                                                 (bzw. 13.30) Uhr
Ort:                              Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent/innen:          Iris Löhrmann, Bettina Wenzel sowie Gäste

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Projekte erfolgreich starten und steuern (FM IV-1)

Der Ausgangspunkt / Warum?
Ein Projekt, ein Vorhaben mit festem Start- und Endetermin also, in dem 3 und mehr Personen über einen Zeitraum von 8 Wochen bis zu mehreren Jahren mit mindestens 50 % ihrer Arbeitszeit arbeiten, soll nach der Bewilligung gestartet, anschließend gesteuert und dann erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Dazu ist das gesamte formal-methodische Know-how des Projektmanagements erforderlich. Dabei kann es sich um ganz unterschiedliche Projektarten handeln: ein Organisations-Projekt, ein Fach-Projekt, ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit verschiedenen externen Partner und unbekannter Projektlaufzeit, ein Investitionsprojekt, …

Das Ziel / Wohin?
Ziel ist es, den Teilnehmer_innen ein ganzheitliches Grundverständnis über Projektmanagement und -methoden zu geben, damit sie mit Hilfe formaler Methoden Projekte starten und planen können und die wesentliche Aspekte der Projektsteuerung und des Projektabschlusses kennen und anwenden können.

Der Inhalt / Was?

  • Grundverständnis Projektmanagement
  • Projekt-Start
  • Ausgangsanalyse und Zieldefinition • Grundlagen des Risikomanagements • Projektplanung: Projektstrukturplan, Aktivitäten, Aufwände, Mitarbeitereinsatz, Projektdurchführungsplan • Aufwandsschätzung und Zuschläge • Besonderheiten bei langlaufenden Projekten • Projektorganisation • Kick-off-Veranstaltung • Projektdokumentation und Berichtswesen
  • Projektmanagement-Tools
  • Projekt-Steuerung
  • Meilensteine erreichen • Aktivitäten und Aufwände anpassen • Besonderheiten bei langlaufenden Projekten • Aufwands-, Termin- und Kosten-Controlling • Projektdokumentation und Berichtswesen
  • Projekt-Abschluss
  • Erfahrungslernen - Nachdokumentation
  • optional: Projekt-Besprechungen

Die Methoden / Wie?
Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit anhand eines Fallbeispiels. Die Teilnehmer_innen sind aufgefordert, eigene Praxisbeispiele einzubringen.

Umfang:                2 Tage, jeweils 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                      Dienstag u. Mittwoch, 02./03.05.2017
Ort:                       Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:           Sabine Niodusch

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(Virtuelle) Projektteams erfolgreich führen (FM IV-2)

Der Faktor Mensch im Mittelpunkt des Projektes

Der Ausgangspunkt/Warum?
Der Projektleiter_in (PL) soll ein (virtuelles) Projektteam führen – oft ohne disziplinarische Weisungsbefugnis. Gleichzeitig sollen die Projektziele erreicht, qualitativ hochwertige Ergebnisse abgeliefert und das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Um das zu bewerkstelligen, ist ein Zusammenspiel aus Führung, Kommunikation und Vertrauen erforderlich.

Das Ziel / Wohin?
Ziel ist es, den Teilnehmer_innen die verschiedenen Elemente der Führungs­anforderungen an den PL darzustellen und gemeinsam die dazu erforderlichen sozialen Kompetenzen auszuprobieren. Der Kurs richtet sich an PL, die bereits wissen, wie sie Projekte starten und steuern und die sich jetzt vertieft mit ihrer Rolle als Führungspersönlichkeit beschäftigen und (virtuelle) Projektteams leiten.

Der Inhalt / Was?

  • (virtuelle) Projektarbeit live mit Praxistransfer
  • Führungsstile nach Blake und Mouton
  • verteilten Teams:
    -
    Probleme und Lösungsideen bei verteilten Teams
    -
    Anforderungen an den PL
    -
    Kommunikation via Telefon- und Videokonferenz
  • Teamerfolgsfaktoren und Teamphasen
  • der PL als fachliche Führungskraft ohne disziplinarische Weisungsbefugnis
  • Instrumente der Kommunikation: Umschreibendes und Aktives Zuhören, Fragen und Nachfragen, Eisberg-Modell, Johari-Fenster, Feedback, Ich-/Du-Botschaften, Wertschätzung und Lenkung, Win-Win-Kommunikation
  • Motivation
  • konstruktiver Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
  • Soziale Rollen im Team
  • die Einstellung und Haltung des PL

Die Methoden / Wie?
Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit, Fallarbeit an den Praxisfällen, Rollenspiele. Der Schwerpunkt in diesem Training sind die Übungen, in denen Sie ihre (schwierigen) Führungssituationen aus dem Projektalltag reflektieren und verändert durchspielen können. Sie sind aufgefordert, eigene Praxisbeispiele einzubringen.

Umfang:               2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                     Donnerstag u. Freitag, 04./05.05.2017
Ort:                      Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:          Sabine Niodusch

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Vertiefungskurs: Gut bei Stimme bleiben. Stimmqualität - Artikulation - Regeneration

Der Ausgangspunkt / Warum?
Mit diesem Angebot bieten wir eine Fortsetzung und Intensivierung des Grundkurses Gut bei Stimme bleiben aus den vergangenen Semestern an. Der Kurs soll die vielen im Detail erarbeiteten Sprech-, Kommunikations- und Präsentationstechniken wieder aus den Tiefen der Erinnerung heben und durch Neues erweitern.

Der Inhalt / Was?

  • Sprechtechnik: Verständlichkeit, Raumklang, Tragfähigkeit
  • Stimmgesundheit: Verbesserung einer soliden und belastbaren Stimmfunktion
  • Regeneration: Hilfe bei Heiserkeit und Überlastung, Vorbeugung
  • Kommunikation: Rückwirkung des lebendigen Kontakts zum Auditorium auf die Qualität des Sprechens

Die Methoden / Wie?
Auch in diesem Seminar stehen wieder die Praxis und das intensive Üben im Vordergrund, um die Lernfortschritte in den Erfahrungsschatz der Teilnehmenden zu integrieren. Durch individuelle Korrektur, kollegialen Austausch und Feedback der Gruppe wird auf jede/jeden Einzelnen eingegangen und der Erfahrungszuwachs entsprechend ihrer/seiner individuellen Bedürfnisse gesichert.
Die Selbstkontrolle wird durch Videoaufnahmen unterstützt.

Voraussetzung
Teilnahme an einem der Kurse Gut bei Stimme bleiben bzw. vergleichbare Kenntnisse durch längeren Sprecherziehungsunterricht und/oder den Besuch vergleichbarer Intensivworkshops. Ggfs. fragen Sie den Referenten (post@hoffmann-gottfried.de).

Umfang:            2 Tage
Zeit:                  Mittwoch, 10.5.2017, 10.00-18.00 Uhr
                         Donnerstag 11.5.2017, 9.00-17.00 Uhr
Ort:                   Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent:          Gottfried Hoffmann

Max. 12 Teilnehmer_innen

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Die Kunst der klugen Rede

Der Ausgangspunkt / Warum?
Im Lehr- und Forschungskontext gibt es zahlreiche Situationen, in denen Sie nicht nur fachliche Inhalte, sondern nicht zu vergessen auch Ihre Fachkompetenz und sich selbst präsentieren - angefangen mit Begrüßungen über wissenschaftliche Diskussionen bis hin zu Vorlesungen. Zweifelsohne ist es jedoch niemandem einfach so in die Wiege gelegt, sich redegewandt und souverän in Szene zu setzen. In diesem Einstiegskurs liegt der Fokus daher darauf, Ihnen zu vermitteln, wie Sie wirkungsvoll Ihre fachlichen Beiträge rhetorisch präsentieren können.

Das Ziel / Wohin?
Sie reflektieren in diesem Kurs darüber, welche rhetorischen Mittel Ihnen zur interesseweckenden und verständlichen Gestaltung Ihrer Fachbeiträge zur Verfügung stehen. In praktischen Übungen erhalten Sie die Möglichkeit, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und individuelles Feedback über Ihre Wirkung zu erhalten. Ihre aktive Teilnahme an diesem Kurs kann Sie darin unterstützen, an Sicherheit in Ihrem Auftreten zu gewinnen, Ihre hörerorientierte Kommunikation zu verbessern und Ihrer Überzeugungskraft mehr Wirkung zu verleihen.

Der Inhalt / Was?

  • Wie wirke ich und wie möchte ich wirken?
  • Wie gewinne ich an Sicherheit in meinem Auftreten?
  • Wie strukturiere ich eine Rede?
  • Wie gestalte ich eine mitreißende Rede vom ersten Moment an?
  • Wie beeinflusse und steuere ich Redebeiträge?
  • Wie reagiere ich souverän und schlagfertig auf schwierige Situationen?

Die Methoden / Wie?
Theoretische Inputs, Diskussionen, moderierter Erfahrungsaustausch, Kurz-Referate, Übungen und Feedback im Plenum.

Hinweis
Bitte bringen Sie für ein kurzes (max. 5 minütiges) Einstiegs-Referat Unterlagen aus einer aktuellen Lehrveranstaltung mit.

Umfang:                     1 Tag, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                            Montag, 22.5.2017
Ort:                             Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen:           Dr. Nicole Torjus, Stefanie Giljohann

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Writing peer reviews and answering to reviewers

Peer reviewing of scientific publications is - as much as writing own publications - a main task of scientists and a valuable service to the scientific community. Different to scientific writing there is not much literature or courses available on peer reviewing nor on how to react on reviews of your own manuscripts. Instead learning by doing is predominant but sometimes of questionable success.

Goals
This newly developed course aims to close this gap by giving a basic overview on the art of efficient, high quality reviewing.

Method
We will introduce possible workflows, checklists and discuss major do’s and don'ts based on some good and bad examples from the earth sciences as well as from your own field of expertise. The course will end with a discussion on how to react to reviewers if you are the author.

Time:                   Wednesday, May 31, 2017, from 9:00 am to 1:00 pm
Location:             Fraunhoferstr. 33-36, Room 1004
Trainers:             Dr. Andre Peters, Dr. Thomas Nehls

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Aufbaukurs: Wirkunsvoll Präsentieren

Der Ausgangspunkt / Warum?
Aufbauend auf den letzten Kurs "Wirkungsvoll präsentieren - Mit Ausdruck Eindruck machen",  folgt nun eine Auffrischung und Erweiterung.

Der Inhalt / Was?

  • "10-Minuten-Powerpoint-Präsentation" mit Videofeedback und individuellen Tipps und Tools
  • Körper-Stimm- und Sprechtraining für mehr Präsenz
  • 3-Punkt-Technik: Kritik souverän entgegennehmen und geben
  • 5-Satz: überzeugend argumentieren

Die Methode / Wie?
Bitte bereiten Sie dafür eine "10-Minuten-Powerpoint-Präsentation" zu einem Thema Ihrer Wahl vor. Bringen Sie bitte Ihren Laptop und einen Stick mit.

Voraussetzung:
Teilnahme an einem der Kurse "Wirkungsvoll präsentieren - Mit Ausdruck Eindruck machen"bzw. vergleichbare Kenntnisse. Ggfs. fragen Sie die Referentin (post@birgit-blasche.de).

Umfang:                     1 Tag, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                            Montag, 12.6.2017
Ort:                             Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:                
Birgit Blasche

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Die Kunst der wortlosen Sprache

Der Ausgangspunkt / Warum?
Nonverbale Kommunikation ist ein wichtiger und prägender Aspekt bei unserer Wahrnehmung und Einschätzung von Personen. Speziell in Lehr-/Lernsituationen ist die Kongruenz von Inhalten und nonverbalem Verhalten besonders bedeutsam für die Authentizität der Lehrperson. Theoretisches Wissen über die Wirkung körpersprachlicher Signale auf unsere Mitmenschen ist elementar, um nonverbale Kommunikation gezielt und erfolgreich in (Rede-)Situationen einsetzen zu können.

Das Ziel / Wohin?
In dem Kurs lernen Sie, wie nonverbale Kommunikation beobachtet und interpretiert werden kann sowie wie Sie diese gezielt einsetzen können. Das Ziel des Kurses ist die Beantwortung drei zentraler Fragen: 

  • Wie wirke ich auf andere?
  • Wie möchte ich auf andere wirken?
  • Wie kann ich die gewünschte Wirkung erzielen?

Der Inhalt / Was?

  • Wahrnehmung und Interpretation von Körpersprache
  • Gezielter Einsatz von Körpersprache
  • Mimik, Gestik, Körperhaltung

Die Methoden / Wie?
Im Kurs wird mittels Trainerinnen-Inputs, praktischen Übungen mit gegenseitigem Feedback, Diskussionen und Erfahrungsaustausch die Fähigkeit trainiert, die Wirkung der eigenen Körpersprache auf andere Personen zu erfahren sowie nonverbale Signale anderer Personen zu beobachten und zu interpretieren.

Umfang:                     4 Stunden, 9.00-13.00 Uhr
Zeit:                            Donnerstag, 15.6.2017
Ort:                             Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen:
          Stefanie Giljohann, Dana-Kristin Mah

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Plagiate: Definieren, Aufspüren, Dokumentieren und Vermeiden?

Plagiate sind nicht einfach mit technischen Mitteln zu erkennen, teilweise ist ein großer Zeitaufwand notwendig für Detektion und vor allem Dokumentation von plagiierten Arbeiten.
Viel effektiver ist es, Plagiate gar nicht erst entstehen zu lassen.
Was kann getan werden, um Plagiate zu vermeiden?
Der Kurs richtet sich besonders an Modul- und Studiengangsverantwortliche, aber auch an Dozierende aller Fachrichtungen.

Methoden
2 x 45 Min. Vortrag mit viel Diskussion.

Umfang:              3 Stunden, 9.00-12.00 Uhr
Zeit:                     Freitag, 23.6.2017
Ort:                      Fraunhoferstr. 33-36, R. 1005
Referentin:          Prof. Dr. Debora Weber-Wulff

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Wie schreibe ich ein Zeugnis?

Der Ausgangspunkt / Warum?
Zeugnisse sind für Bewerbungen eine wichtige Informationsgrundlage für die Auswählenden, was über den/die Bewerber_in gesagt wird. Hierbei können schon kleine Worte die Aussagerichtung eines Zeugnisses positiv oder negativ verändern. Gleichzeitig hat der Arbeitgeber die rechtliche Verpflichtung sowohl wahrheitsgemäß aber auch wohlwollend Zeugnis abzulegen über die Arbeitsleistung des Mitarbeitenden. Zeugnisse können für die Bewerbung für weitere wissenschaftliche Stellen relevant sein, sie können aber auch für eine Bewerbung außerhalb der Universität dienen. Wenn der Schreibende schon weiß, dass die Zeugnisse an unterschiedliche Zielgruppen gehen, kann es auch Sinn machen, die Zeugnisse unterschiedlich zu gestalten.

Das Ziel / Wohin?
In dem Seminar können Verantwortliche für das Schreiben von Zeugnissen lernen, wie ein gutes Zeugnis aufgebaut sein sollte, welche Formulierungen welche Interpretationen nach sich ziehen können und worin sich Zeugnisse für unterschiedliche Leser_innen unterscheiden können und sollten.

Der Inhalt / Was?
In dem Seminar wird beleuchtet, welche Tätigkeiten und Erfahrungswerte eines Mitarbeitenden zeugnisrelevant sein können und wie man eine zeugnisadäquate Beurteilung der Leistungen verfasst.
Das Seminar orientiert sich an den klassischen Qualitätskriterien für ein gutes Zeugnis:

  • Formale Kriterien
  • Beschreibung des Arbeitsgebietes
  • Kompetenzen von Bewerber_innen
  • Leistungs- und Befähigungsaussagen
  • Gesamtbeurteilung des Mitarbeitenden
  • Zielgruppenorientierte Zeugnisgestaltung, sofern notwendig oder gewünscht

Die Methoden / Wie?
Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Beispiele und Fragestellungen mitzubringen. An diesen und an Fallbeispielen der Dozentin werden die obengenannten Punkte besprochen.
Wo es sich anbietet wird in Kleingruppenarbeit an Fällen die Zeugniserstellung geübt und so auch die Vielfalt möglicher Interpretationen und Zeugnisse deutlich gemacht.

Umfang:                    1 Tag, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:                           Freitag, 30.6.2017
Ort:                            Fraunhoferstr. 33-36, R. 100
Referentin:                Birte Raske

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Intercultural challenges for visiting scholars - How to survive at TU Berlin?

Living and working in a new environment is a real challenge. This session helps you to reflect on your interaction with colleagues, students and administrators and people from different cultural backgrounds and status. You learn about your own assumptions and perceptions and develop more intercultural skills for your professional and personal life in this intercultural session for a German Campus.

Approach:

  • Cultural Competence
  • Cultural Dimensions and Standards
  • Higher Education System in Germany
  • Work & Leadership styles
  • Teamwork & dealing with colleagues
  • Culture shock

Target group:
Visiting Scholars, International Researchers

Time:                                Friday, July 21, 2017, from 9:30 am to 5:30 pm
Location:                          Fraunhoferstr. 33-36, Room 1004
Seminar leaders:             Dr. Carola Beckmeier, Uta Kirchner, Dr. Monika Rummler

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Präsentieren - Kooperieren - Vernetzen (mit digitalen Medien)

Der Ausgangspunkt/Warum?
Sie würden gerne neue Präsentationsformen in Lehre und Forschung zum Einsatz bringen, suchen nach geeigneten Tools zur Unterstützung von Kommunikationsabläufen und möchten sich mit Kolleg*innen vernetzen.

Das Ziel/Wohin?
Nach dem Workshop:

  • kennen Sie Alternativen zu PowerPoint und Co. und haben sie getestet.
  • haben Sie Erfahrung mit Webkonferenzsystemen aus unterschiedlichen Perspektiven gesammelt.
  • kennen Sie unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0 Tools in Lehre und Forschung

Die Methoden/Wie?
Dieser Workshop findet im Blended Learning Format statt.
Neben den 3x3stündigen Präsenzworkshops, haben Sie in den dazwischenliegenden Online-Phasen Gelegenheit die Tools auszuprobieren, Präsentationsformen zu testen und sich Feedback von den Dozentinnen und den anderen Teilnehmenden geben zu lassen.

Umfang:                       2x 3 Stunden Workshop
Zeit:                             12.05. 2017, 10.00–13.00;
                                    02.06.2017, 10.00–13.00; (zusätzlich Webkonferenz)
Ort:   
                          Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen:            Heike Müller-Seckin

Anmeldungen für alle Online-Lehre-Kurse bitte an oder an Agnieszka Gisbert, Tel. 314-27314.

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