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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Sommersemester 2013

Vorwort

Wissenschaftliche Weiterbildung im Rahmen von lebenslangem Lernen fördert fundierte Kenntnisse und Kompetenzen sowohl für den Lehralltag als auch für die Forschung. Das neue Weiterbildungsprogramm der ZEWK für das Sommersemester 2013 unterstützt Wissenschaftler/innen bei der Profilierung ihres eigenen Potentials und ist ein wichtiger Bestandteil zur Verbesserung der Qualität der Lehre und Forschung an der TU Berlin.

Im Schwerpunkt Lehren und Lernen werden als Einstieg für Lehrende Basismodule zur Planung, Strukturierung und Durchführung von Lehrveranstaltungen und zum Verständnis und zur Gestaltung des Lehr- und Lernprozesses angeboten. Gute Lehre entwickelt nicht nur den Aufbau von Wissen, sondern unterstützt die Studierenden darin, selbstständig zu lernen. Daher stehen motivierende und aktivierende Lehr- und Lernformen bei der Planung und Gestaltung von Lehr-Lernprozessen – auch für Großveranstaltungen – im Vordergrund. Weitere Themen sind die Vertiefung von Präsentationstechniken und Moderationsmethoden sowie der Umgang mit schwierigen Situationen in der Lehre. Neu im Programm ist ein Workshop zur forschungsbasierten Lehre.

Forschungsprojekte bieten Wissenschaftler/innen Berufserfahrung und Qualifizierungsmög-ichkeiten, stärken die Drittmittelbilanz der TU und erhöhen somit ihr Ansehen im nationalen Leistungsvergleich der Hochschulen. Im Kurs „Professionell Projektanträge schreiben“ erhalten wissenschaftliche Mitarbeiter/innen hierbei Unterstützung und profitieren vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Dieses Angebot wird durch einen Schreibworkshop ergänzt. Zudem beinhaltet der Schwerpunkt Forschungsmanagement die webbasierten Kurse „Wissensmanagement II“ und „Qualitative Datenanalyse mit der Software Atlas.ti“. „Fit für die Kamera“ gibt Wissenschaftler/innen die Möglichkeit, sich für die Präsentation ihrer Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit vorzubereiten.

Hier knüpft auch der Programmschwerpunkt Wissenschaftskommunikation/Arbeits- und Managementtechniken mit den Kursangeboten „Publizieren in der Wissenschaft“ und „Rhetorik und Selbstpräsentation im Wissenschaftskontext“ an. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben in Lehre und Forschung ist gutes Zeitmanagement unverzichtbar und daher Thema eines weiteren Kursangebotes.

Ich freue mich, wenn das Weiterbildungsprogramm für Sie interessante Angebote enthält.

Silke Müllers

Programmübersicht

Lehren und Lernen
Datum
Beschreibung
Lernfördernde Vorlesungen und Großveranstaltungen (LM 02B)

WP1
6./7.6.13
Moderation in der Lehre (LM 17V)
WP2
1.7. +
10./11.7.13
Planung und Gestaltung von Lehr-Lernprozessen (LM 01B)
WP3
3.7.13
Präsentationstechniken für Lehrende (LM 15V)
WP4
15./16.7.13
Workshop forschungsbasierte Lehre
WP5
27./28.6.13
Wie Schwierigkeiten auflösen, damit die Lehre gelingt? (LM 160)
WP6
23./24.9.13
Kompetenzorientiert Bewerten, Benoten und Prüfen (LM 08B)
WP7
Neue Medien in der Lehre für Einsteiger/innen (LM 06B)
Für LM 06B kann die Teilnahme an dem Blended-Learning-Kurs: Online Lehre lernen angerechnet werden. Nähere Informationen über Inhalte und Konditionen dieses Angebots erfahren Sie unter www.tu-berlin.de/?id=49430
Forschungsmanagement
Datum
Beschreibung
23./24.5.13
Professionell Projektanträge planen! (FM 2-1)
WP8
19./20.9.13
Professionell Projektanträge planen! (FM 2-1) - Zusatzkurs
WP8-Zu
16./17.5.13
Qualitative Datenanalyse mit ATLAS.ti - The Knowledge Workbench (FM 7-2)
WP9
18.6.13
Medientraining: Fit für die Kamera (FM 5-1)
WP10
9./10.7.13
"Antragsprosa oder die Kunst einen Projektantrag zu schreiben" - Ein Schreibworkshop
WP11
11.9.13
Wissensmanagement II: Informationsmanagement für Forschende (FM 6-2)
WP12
Wissenschaftskommunikation/Arbeits- und Managementtechniken
Datum
Beschreibung
Techniken des Zeitmanagements
WP13
Überzeugend präsentieren - Rhetorik und Selbstpräsentation im Wissenschaftskontext
WP14
17./18.9.13
Publizieren in den Wissenschaften
WP15
Professionelle Präsenz im Hörsaal - Von Schauspielern lernen
Zusatzangebot

Hinweise zur Anmeldung

Bitte melden Sie sich verbindlich schriftlich per e-mail an:

Sollte es Probleme mit der Freistellung geben, wenden Sie sich bitte an Frau Reiner, Tel. 24030.

Sie erhalten immer eine schriftliche oder mündliche Bestätigung für Ihre Teilnahme bzw. Absage, spätestens 14 Tage vor Kursbeginn.


Seit Sommersemester 2006 werden für die Teilnahme Externer Gebühren erhoben.
Soweit nichts anderes angegeben ist, betragen diese bei einem

1-tägigen Seminar 150 Euro (ermäßigt 100 Euro),

2-tägigen Seminar 250 Euro (ermäßigt 175 Euro),

3-tägigen Seminar 350 Euro (ermäßigt 250 Euro).

TU-Alumni sowie Beschäftigte von Einrichtungen, mit denen die TU einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat, zahlen die ermäßigte Gebühr.

WP 1 Lernfördernde Vorlesungen und Großveranstaltungen (LM 02B)

Der Ausgangspunkt/Warum?
Vorlesungen mit vielen, auch unregelmäßig teilnehmenden Studierenden und Übungen bzw. Seminare mit einer großen Anzahl von Studierenden dominieren im universitären Lehralltag. Herkömmliche Gestaltungsformen und der Anspruch, große Stoffmengen vermitteln zu müssen, tragen wenig dazu bei, das Lernen während der LV zu fördern, wie unterschiedliche empirische Untersuchungen zeigen. Der wesentliche Grund für diesen Mangel an Effektivität des Lernens und Behaltens liegt darin, dass die Aktivitäten der Studierenden auf Zuhören, Zusehen und Mitschreiben beschränkt sind.

Das Ziel/Wohin?
Speziell für LVen mit hohen Studierendenzahlen werden Methoden erarbeitet, mit denen Sie den Lernerfolg durch entsprechende Planung, inhaltliche Aufbereitung, geeignete medienunterstützte Präsentationen sowie verschiedene Formen aktiver Beteiligung der Studierenden erhöhen können.

Der Inhalt/Was?
•    Welche Instrumente zur lernfördernden Planung und Durchführung von Vorlesungen und Großveranstaltungen gibt es?
•    Wie gelingt die Aktivierung einer großen Gruppe von Studierenden?
•    Wie kann ich Rückmeldungen in großen Lehrveranstaltungen erhalten?

Die Methoden/Wie?
Einige Methoden für große Lerngruppen werden vorgestellt und direkt erprobt. Neben Impulsreferaten kommen Leittexte für Arbeitsgruppen zum Einsatz. Es werden Übersichten zu aktivierenden Lehr- und Sozialformen in Vorlesungen gegeben.

Umfang: 1 Tag, 9.30-17.30 Uhr
Zeit: Freitag, 26.4.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen:  Petra Jordan, Dr. Monika Rummler

WP 2 Moderation in der Lehre (LM 17V)

Der Ausgangspunkt/Warum?
Der Erfolg von Gruppen- bzw. Teamarbeit hängt in entscheidendem Maße von den Fähigkeiten zur Moderation der Lern- und Arbeitsprozesse ab. Lehrende benötigen Moderationstechniken, um Gruppenarbeit zu initiieren und zu moderieren.

Das Ziel/Wohin?
Ziel des Moduls ist es, mit der Kärtchentechnik eine Moderationsmethode für kleine Lern- und Projektgruppen bis 30 Personen kennen zu lernen und zu erproben. Für die eigene Lehrsituation werden Beispieldramaturgien unter Anwendung der verschiedenen Techniken entwickelt. Moderation wird klar abgegrenzt von einer Leitungsfunktion in Lehrveranstaltungen mit klassischem Frontalunterricht.

Der Inhalt/Was?
Das Seminar hat folgende Inhalte:
•    Welche Techniken der Moderation (wie z.B. Kartenabfrage, Clustern, Themenspeicher etc.) kann ich wie sinnvoll einsetzen?
•    Wie ist eine geeignete Haltung und Gesprächsführung des Moderators/der Moderatorin?
•    Welche Möglichkeiten einer positiven Steuerung von gruppendynamischen Prozessen gibt es?

Die Methoden/Wie?
Alle Moderationstechniken werden nicht nur theoretisch vorgestellt, sondern auch praktisch erprobt und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in der eigenen Lehrpraxis reflektiert.

Umfang:  2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:  Donnerstag u. Freitag, 6./7.6.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen:  Petra Jordan, Dr. Monika Rummler

WP 3 Planung und Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen (LM 01B)

Der Ausgangspunkt/Warum?
Für Lehrende stellen sich gerade zu Beginn ihrer Lehrtätigkeit eine Reihe von Anforderungen an die Vorbereitung und Durchführung ihrer Lehrveranstaltung. Sie müssen die Stoffmenge managen, die Inhalte mit den Lernvoraussetzungen der Studierenden abstimmen und den Stoff so planen und vermitteln, dass er verstanden und behalten wird.

Das Ziel/Wohin?
Im Modul werden Instrumente und Methoden für die Gestaltung von optimalen - d.h. für Studierende aktiven - Lehr-Lernprozessen in Theorie und Praxis behandelt. Nach dem Modul kennen Sie Planungsinstrumente, können den Stoff strukturieren und reduzieren und haben ein Repertoire an aktivierenden Lehr- und Sozialformen zur Auswahl, mit dem Sie das Lehr-Lerngeschehen lernförderlich und studierendenfreundlich gestalten können.

Der Inhalt/Was?
Das Modul wird zwei Schwerpunkte umfassen:
- Voraussetzung, Vorbereitung und Planung
- Gestaltung des Lehr-Lernprozesses und Durchführung einer LV-Sequenz.

Themen sind:
•    Welche Faktoren beeinflussen das Lernen?
•    Wie kann das Stoffmengen-Problem gelöst werden?
•    Wie strukturieren Lernziele Stoff und LV?
•    Wie kann ich Studierenden den Zugang zum Lernstoff erleichtern?
•    Wie kann ich die Studierenden einbeziehen und aktivieren (u.a. durch gute Fragen)?
•    Welche aktivierenden Lehr- und Lernmethoden stehen bei der Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen zur Auswahl?

Modul 1 ist eine Vertiefung des Einführungskurses „Teaching for University’s Best“.

Die Methoden/Wie?
Zu jedem Thema wird eine Vielzahl von Anregungen, Tipps und Hilfestellungen aus der Praxis für die Praxis gegeben. Neben Impulsreferaten kommen verschiedene Formen der Gruppenarbeit und -präsentation, z.T. videogestützt, zur Anwendung.
Die Teilnehmer/innen können eine kurze Sequenz aus ihren Lehrveranstaltungen mit selbstgewählten Methoden und Medien präsentieren und erhalten in einer anschließenden Auswertungsrunde Tipps zur Optimierung.

Umfang:  A. 1 Tag; B. 2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:  A. Montag, 1.7.2013, B. Mittwoch/Donnerstag, 10./11.7.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen: Dr. Monika Rummler, Dr. Astrid Schürmann

WP 4 Präsentationstechniken für Lehrende (LM 15V)

Der Ausgangspunkt/Warum?
Der Lehralltag fordert von Lehrenden, dass sie sich und ihre Themen ständig vor vielen kritischen Augen präsentieren. Die wenigsten haben jedoch gelernt, ihre Präsentation und ihre individuelle Performance einzuschätzen und sich fortlaufend zu verbessern.

Das Ziel/Wohin?
Das Seminar wird aufzeigen, wie Präsentationen effektiver und kreativer gestaltet werden können.
Ziel des Seminars ist es, gestützt auf Erfahrungsaustausch, Präsentation mit Videoeinsatz und Analyse bereits erprobter Medien die eigene Praxis zu verbessern.

Der Inhalt/Was?
Schwerpunkte sind:
•    Wie kann ich sicher Auftreten bei einer Präsentation?
•    Welche Phasen durchläuft eine Präsentation?
•    Wie kann ich den Einstieg und den Ausstieg kreativ und individuell gestalten?
•    Was ist ein effektiver Umgang mit Zwischenfragen und Fragen überhaupt?
•    Wie kann ich schwierige Situationen meistern?

Die Methoden/Wie?
Es werden verschiedene Techniken und Methoden des Visualisierens und Präsentierens vorgestellt und in Einzel- oder Kleingruppenarbeit geübt. Ein Videotraining mit Feedback zu einer individuellen Präsentation ergänzt das Training.

Umfang:  1 Tag, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:  Mittwoch, 3.7.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin: Barbara Kuklok

max. 8 Teilnehmer/innen

WP 5 Workshop forschungsbasierte Lehre

Ausgangspunkt
Ziel der wissenschaftlichen Lehre ist es, Studierende zu wissenschaftlich denkenden Professionellen in ihrem jeweiligen Fach auszubilden. Lehre wissenschaftlich zu praktizieren ist nicht einfach, oft rutscht Lehre in lustlosen Unterricht ab. Über forschungsbasierte Lehre wird die Chance für ein interessegeleitetes Studium erhöht – auch schon in der Studieneingangsphase.
Der Workshop geht der Frage nach, wie forschungsbasierte Lehre im Universitätsalltag praktisch werden kann und führt dazu in erste Schritte (der Lehrplanung) ein.

Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an alle Lehrenden, die ihre Lehrveranstaltungen zukünftig stärker an Forschungsgrundsätzen ausrichten wollen. Das Konzept der “Forschungsbasierten Lehre” ist für Lehrveranstaltungen mit 10 bis 50 Studierenden am besten geeignet.

Ziele
Der Workshop forschungsbasierte Lehre bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit,
•    ihre vorhandenen didaktischen Lehrveranstaltungskonzepte zu reflektieren und daran anschließend
•    eine ausgewählte Lehrveranstaltung als forschungsbasierte Lehre zu planen.

Inhalte
1. Einführung in das didaktische Format „forschungsbasierte Lehre“ mit seinen verschiedenen Typen
2. Reflexion der Rahmenbedingungen und Herausforderungen für forschungsbasierte Lehre
3. Praktische Entwicklung forschungsbasierter Lehrveranstaltungen durch die teilnehmenden Lehrenden
4. Reflexion der Ressourcen für die Lehre und der Studienbedingungen.

Vorgehensweise und Vorbereitung
Die Teilnehmenden bringen die Unterlagen einer ihrer Lehrveranstaltungen mit und können diese LV den anderen Teilnehmenden kurz vorstellen (ca. 10 Min). Nach einer Einführung in das didaktische Format (vgl. Pkt 1 u. 2 unter Inhalte) wird praktisch und kooperativ an der Weiterent-wicklung der eigenen Lehrveranstaltung gearbeitet.

Umfang:  2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:  Montag u. Dienstag, 15./16.7.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent:  Prof. Dr. Joachim Ludwig

max. 12-14 Teilnehmer/innen

WP 6 Wie Schwierigkeiten auflösen, damit die Lehre gelingt? (LM 10V)

In Lernsituationen kommt es häufig zu Konflikten zwischen Lehrenden und Lernenden, aber auch innerhalb der Lerngruppe selbst: Sei es, dass Studierende lustlos sind oder stören, sei es dass aufgrund von Differenzen in der Wahrnehmung, im Denken, Fühlen oder auch Wollen Probleme entstehen. Ziel des Workshops ist es, Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und die didaktische und soziale Lehrkompetenz im Hinblick auf die Motivierung von Studierenden zu erweitern und mit Konfliktbewältigungsstrategien zu erweitern.

Das Modul wird daher zwei Schwerpunkte umfassen, die jeweils unterschiedliche Aspekte beleuchten:
A.  Konfliktmanagement in der Lehre
B.  Studierende motivieren

Themen dabei werden u.a. sein:
•    Kennenlernen von Motivationstheorien bzw. -modellen
•    Motivierungsstrategien und aktivierende Unterrichtmethoden erleben und üben
•    Hilfen beim Umgang mit konkreten schwierigen Situationen wie z.B. mit Widerständen oder „trägen”, „aggressiven”, „penetrant fragenden” Studierenden etc.
•    Grundlagen des Konfliktmanagements (Konfliktebenen und -arten, Nutzen von Konflikten)
•    Reflexion des eigenen Konfliktmusters
•    Konfliktlösungsstrategien und Interventionstechniken (Phase der Konfliktlösung)

Methoden A:
In Kleingruppen werden sowohl Konfliktarten als auch eigene Konfliktmuster mittels praktischer Übungen identifiziert und analysiert. An Hand von Rollenspielen werden die Phasen der Konfliktlösung geübt und der systematische Einsatz von Instrumenten zur Konfliktlösung vertieft.
Das Training basiert auf dem Erfahrungsorientierten Lernen, d.h. die Teilnehmer/innen erproben in Gruppen die vorgestellten Techniken und Methoden. So können sie ihre eigenen Verhaltensweisen kritisch reflektieren und gegebenenfalls verändern.

Methoden B:
Die zu vermittelnden Methoden werden direkt eingesetzt. Methodisch lebt dieses Seminar vom Mitmachen, Mitgestalten und lebendigen Lernen. Die Inhalte sind so konzipiert, dass praktische Übungen und theoretische Modelle sich ergänzen.

Umfang:  2 Tage, 10-18 Uhr/9-17 Uhr (s.t.)
Zeit:  Donnerstag u. Freitag, 27./28.6.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent:  Prof. Dipl.-Phys. Hans-Peter Voss

WP 7 Kompetenzorientiert Bewerten, Benoten und Prüfen (LM 08B)

Der Ausgangspunkt/Warum?
Prüfungssituationen verlangen von Lehrenden Qualifikationen und Kompetenzen, die sich von denen des alltäglichen Lehrbetriebs unterscheiden. Mit der Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse und der Modularisierung von Studiengängen sollten Prüfungen oder Studienleistungen auf kompetenzorientierte Lernziele bezogen sein. Dies erfordert vielfältige und neue Leistungsnachweise und Prüfungsformen. In modularisierten Studiengängen gibt es vom ersten Semester an für alle Module abschlussrelevante Prüfungen. Das Seminar will all jenen Orientierungshilfen bieten, die am Prüfungsgeschehen beteiligt sind.

Das Ziel/Wohin?
Zielsetzung ist es, mündliche und schriftliche Prüfungsfragen entwickeln und richtig stellen zu können (auch bei Lücken oder Blockaden). Sie lernen, die Aufgaben des Prüfungsbeisitzes durch Notenvorschläge, Protokolle etc. ausführen zu können.  Sie kennen Kriterien für (Vor)Gutachten zu betreuten schriftlichen Arbeiten sowie Bewertungsmaßstäbe für Tests und Referate und können diese anwenden.

Der Inhalt/Was?
Themen des Seminars sind:
•    Wie kann ich als Prüfende/r meine Prüfungen effektiv vorbereiten?
•    Wie kann ich für meine Lernziele die geeigneten Prüfungssettings abstimmen?
•    Was benötige ich an Kriterien, um Studierende kompetenzorientiert zu betreuen, bewerten und benoten?
•    Welche Beispiele für unterschiedliche Prüfungsmethoden sind nützlich für meine Prüfungen?
•    Was sind geeignete Maßstäbe einer Prüfungsbeurteilung und ihrer Validität?
•    Welche Möglichkeiten einer Evaluation von Prüfungen gibt es?

Die Methoden/Wie?
Anhand von vielen Beispielen werden verschiedene Prüfungsleistungen der Studierenden aus der Sicht von Prüfenden und die Unterstützung der Prüfungsvorbereitung der Studierenden mittels Impulsreferaten und Arbeitsgruppen erarbeitet und eingeübt.

Umfang:  2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:  Montag u. Dienstag, 23./24.9.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent/in:  Günther Heitmann, Petra Jordan

WP 8 Professionell Projektanträge planen! (FM 2-1)

Projekte sowohl im Bildungs- als auch im Forschungsbereich dienen dazu, kurz- oder mittelfristig arbeitsplatzsichernd zu wirken und Nachwuchskräften weitere Berufserfahrung und Qualifizierungsmöglichkeiten zu bieten. Aus der Perspektive der Universität sind sie zudem erwünscht, um die Drittmittelbilanz zu stärken und somit im nationalen Leistungsvergleich der Hochschulen eine möglichst positive Stellung zu erreichen.

Zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeiter/innen der TU Berlin arbeiten an Projektanträgen. Oft fehlt jedoch eine entsprechende Vorerfahrung. Möglichkeiten der Unterstützung oder des Austausches mit projekterfahrenen Mitarbeiter/innen sind selten. Dieses Seminar hat deshalb zum Ziel, die Antragstellung stärker zu professionalisieren, Tipps und Tricks zu vermitteln und im Endeffekt auch eine höhere Erfolgsbilanz zu erzielen.

Im Seminar werden wir Schritt für Schritt alle Aspekte der Antragsgestaltung besprechen und an Beispielen erklären. Dabei werden auch einige Grundlagen des Projektmanagements vermittelt. Denn Fehler, die bei der Planung gemacht werden, können zu schwerwiegenden Folgen im Verlauf des Projektes führen.

In diesem Seminar werden Problemstellungen aufgegriffen wie:
• Wie wird aus meiner Idee ein perfektes Konzept?
• Wo und wie finde ich Partner und wie binde ich diese in ein Konsortium ein?
• Wie gehe ich grundsätzlich an eine Projektkalkulation heran und welche Vorüberlegungen müssen hierzu getroffen werden?
• Was bedeuten verwaltungsrechtliche Bestimmungen und Begrifflichkeiten im Antrag?
• Wo erhalte ich weitere Information und Unterstützung?

Da leider kein Förderprogramm dem anderen gleicht, konzentrieren wir uns auf Beispiele aus der europäischen Projektförderung wie dem 7. Forschungsrahmenprogramm, dem Europäischen Sozialfonds (ESF), Leonardo und Sokrates. Grundbedingungen und Vorgehensweise in der Antragsgestaltung sind jedoch auch auf alle anderen Förderprogramme übertragbar.

Bitte bringen Sie eigene Projektanträge oder auch Ideen mit. In Arbeitsgruppen finden Sie Gelegenheit, daran weiterzuarbeiten.

Umfang:  2 Tage, 9.00-17.00 Uhr
Zeit:  Donnerstag u. Freitag, 23./24.5.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1018
Referentinnen:  Dr. Renate Eras, Iris Löhrmann

WP 9 Qualitative Datenanalyse mit ATLAS.ti - The Knowledge Workbench (FM 7-2)

Die Software: ATLAS.ti ist eine Software, die zur Unterstützung qualitativer Datenanalyse eingesetzt werden kann. Es können Texte, Bilder, Audio- und Videodaten ausgewertet werden. Neben einfachen Funktionen wie das Kodieren und Finden von Daten bietet es auch weiterführende Analyseoptionen, die Möglichkeit Hypertext zu erstellen und auf der visuellen Ebene mit der Netzwerkfunktion zu arbeiten. Man kann einzeln oder in Teamprojekten arbeiten.

Kursinhalt: Das Seminar bietet eine Einführung in die aktuelle Programmversion von ATLAS.ti (A7). Wir erstellen und bearbeiten ein kleines Beispielprojekt, und an diesem Beispiel werden wichtige Aspekte des Daten- und Projektmanage-ments erläutert. Sie erlernen die technischen Aspekte des Kodierens und wir diskutieren anhand des Beispielmaterials methodische Aspekte, wie z.B. den Aufbau eines effizienten Kodiersystems. Vorgestellt werden die weiterführenden Auswertungsfunktionen und das Arbeiten mit Memos und der Netzwerkfunktion.

Ziel des Workshops ist es, dass Sie eigenständig ein Projekt in ATLAS.ti beginnen können.

Technische Voraussetzung: Bitte bringen Sie einen Laptop mit zum Workshop und installieren Sie die Demoversion von ATLAS.ti:
www.atlasti.com/demo.html

Umfang:  2 Tage, 10.00-17.00 Uhr
Zeit:  Donnerstag u. Freitag, 16./17.5.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:  Dr. Susanne Friese

WP 10 Medientraining: Fit für die Kamera (FM 5-1)

Ob Wasserverschmutzung, neue Energiekonzepte oder Verkehrsplanung - Wissenschaft beeinflusst unseren Alltag und stößt auf ein großes interessiertes Publikum. Die Massenmedien suchen immer wieder Experten zu neuen Forschungsthemen und -ergebnissen. Wer in der “Mediengesellschaft” gehört und richtig verstanden werden will, muss die Regeln des Journalismus kennen und sich in der medialen Darstellung üben.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit dazu. Durch den Workshop, bei dem jede/r Teilnehmer/in selbst vor der Kamera stehen wird, leitet Sie TV-Moderator Sascha Hingst. Schlüpfen Sie selbst in die Rolle eines Wissenschaftsjournalisten und proben Sie, Ihre Kernbotschaft vor der Kamera bzw. dem TV-Journalisten zu formulieren. Nach den Übungsrunden wird es ein intensives Feedback geben.

Umfang:  1 Tag, 10.00-17.00 Uhr
Zeit:  Dienstag, 18.6.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referent/in:   Sascha Hingst, Stefanie Terp

Die Teilnehmerzahl ist auf 6 Personen beschränkt. Der eintägige Workshop wird in Zusammenarbeit mit dem Referat für Presse und Information der TU Berlin angeboten.

WP 11 "Antragsprosa oder die Kunst einen Projektantrag zu schreiben" - Ein Schreibworkshop

Würden Sie ein Projekt fördern, wenn die Antragsteller/innen schreiben, das Vorhaben wäre „per se nachhaltig“ oder schreckt Sie solche „Antragsprosa“ ab?

Zahlreiche Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen der TU Berlin arbeiten an Projektanträgen für unterschiedliche Förderprogramme der DFG, des BMBF oder von privaten Geldgebern (z.B. Stiftungen oder Unternehmen) und die meisten würden zweifellos zugeben, schon ähnliche Gemeinplätze verwendet zu haben.

So zeigt sich, dass es oft ein sehr schwieriger Akt ist, die Balance zwischen Antragsprosa und der Formulierung konkreter Inhalte zu finden, sich durch den Antragsformulardschungel  zu kämpfen und die Anforderungen und Förderrichtlinien der Geldgeber konkret einzubeziehen.

Was möchten wir Ihnen in diesem Workshop vermitteln?

Antragsprosa – Antragsstil - Wie schreibe ich?
Wesentliche Elemente Ihres Projektantrages sind Texte, in denen Sie Ihr Vorhaben, Ihr Vorgehen und ihre Ziele formulieren mit denen Sie den Förderer von Ihrem Projekt überzeugen wollen. Um ihn zu überzeugen ist eine Voraussetzung, dass er Ihre Texte versteht und sie mit Interesse liest.
1. möchten wir Ihnen Tipps und Tricks für einen prägnanten Schreibstil in Projektanträgen vermitteln und Sie für sprachliche Eigenheiten sensibilisieren.

Der rote Faden im Antrag – Antragslogik oder was schreibe ich?
2. möchten wir Ihnen den Aufbau und die Logik von Projektanträgen näher bringen und positive Beispiele  vorstellen.

Die Rolle der Gutachter - Für wen schreibe ich?
3. möchten wir Sie durch Praxisberichte von Experten dafür sensibilisieren, wie Sie die Rolle und Erwartungen  der Gutachter beim Schreiben besser berücksichtigen können.

Anforderungen zur Teilnahme:
Idealerweise verfügen Sie über eine Projektkurzskizze bzw. eine Projektidee

Umfang:  1 ½ Tage
Zeit:  Dienstag, 9.7.2013, 9.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch, 10.7.2013, 9.00 – 13.00 Uhr
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1005
Referent/innen:  Iris Löhrmann, Bertram Welker, Bettina Wenzel sowie Gäste

WP 12 Wissensmanagement II: Informationsmanagement für Forschende (FM 6-2)

Informationsmanagement ist ein relevanter Bestandteil der Forschungsarbeit. Anfänglich heterogene Informationen (informelle und fachliche, qualifizierte und ungenaue) müssen mit relevanten, validen Informationen und aktueller Literatur zum Forschungsthema überprüft und ergänzt werden. Nicht selten aber kostet die Suche nach den Schlüsselinformationen viel Zeit und führt oft nicht zu befriedigenden Ergebnissen. Wie das Informationsmanagement erfolgreich in die Forschungsarbeit eingebunden werden kann, ist Thema dieses Kurses.

Folgende Inhalte stehen dabei im Fokus
•    Wie kann der eigene Informationsbedarf klar definiert und die Suchstrategie unter Einbeziehung der fachlichen Klassifikation darauf ausgerichtet werden?
•    Welche Suchressourcen bieten sich aufgrund der eigenen Fragestellung an? Wann ist eine Recherche im Web, wann eine Recherche in fachlich ausgewiesenen Datenbanken und Bibliotheksressourcen vorzuziehen?
•    Welche Möglichkeiten der Organisation, Weiterverarbeitung und Weitergabe der gesammelten Suchergebnisse gibt es mit professionellem Wissensmanagement (z. B. Literaturverwaltungsprogrammen)?
•    Perspektivisch wird das Projekt Forschungsdaten-Infrastruktur an der TU Berlin vorgestellt, das zum Ziel hat, die langfristige Sicherung und Verfügbarkeit der an der TU entstandenen Forschungsdaten und der darauf basierenden Forschungspublikationen zu gewährleisten.

Die Themen werden in kurzen Präsentationen vorgestellt, exemplarisch aus den Gebieten Geistes-/ Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften illustriert, und durch praktische Übungseinheiten ergänzt. Während der Veranstaltung gibt es für die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre individuellen Fragestellungen zu integrieren.

Voraussetzung: internetfähiger Laptop für die Übungseinheiten, um sich als TU-Angehörige mit eigener tubIT-Kennung in das TU-WLAN einzuloggen.

Umfang:  1 Tag, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:  Mittwoch, 11.9.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentinnen:  Dr. Sibylla Proschitzki, Dr. Anke Quast

WP 13 Techniken des Zeitmanagements

Ziel ist die Vermittlung von Techniken, mit deren Hilfe sowohl die täglichen als auch die langfristigen Arbeiten zielgerichtet und effizient, ohne ständigen Zeitdruck, erledigt werden können.

Seminarinhalte:
•    individuelle Zeitprobleme im Arbeitsalltag
•    Techniken der Organisation und des Zeitmanagements für spezifische Probleme der Teilnehmenden (z.B. Papierberge, Sprechstunden, Besucher etc.)
•    Zielsetzung in der Arbeitsplanung
•    Prioritätensetzung (Wichtigkeit/Dringlichkeit)
•    schriftliche Tagesplanung
•    Leistungskurven
•    Störkurven
•    Konzentration auf das Wesentliche
•    Tipps für den Notfall

Methode:
•    individuelle Problemanalysen
•    Gruppenarbeit, um Lösungen für spezifische Probleme zu entwickeln
•    Fallbeispiele
•    Vortrag mit Diskussion

Umfang:  1 Tag, 8.30-17.00 Uhr
Zeit:  Donnerstag, 25.4.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1005
Referent:  Harald Ermel

WP 14 Überzeugend präsentieren - Rhetorik und Selbstpräsentation im Wissenschaftskontext

Schon lange findet wissenschaftliches Arbeiten nicht mehr hinter verschlossenen Türen statt. Wissenschaft heute, das bedeutet Kommunikation, nationaler und internationaler Austausch auf Kongressen und Symposien, das Präsentieren und Vorstellen von Ansätzen, Zielen und Ergebnissen. Ebenso wie für alle anderen Arbeitsfelder sind neben den fachlichen Kenntnissen dabei auch für Mitarbeiter im wissenschaftlichen Kontext längst rhetorische Kompetenzen und Fähigkeiten im souveränen Umgang mit Redesituationen wichtig geworden.

In diesem Seminar soll es darum gehen, die rhetorischen Fähigkeiten des Einzelnen sowohl für die Vortrags- als auch die Gesprächssituation zu stärken. In praktischen Übungen mit Kurzvorträgen und Videofeedback erfahren sich die Teilnehmer aktiv in der Redesituation. Gleichzeitig wird der klassische Rede-Aufbau und seine Gestaltungsmöglichkeiten erarbeitet, es gibt Einblicke in Gesprächsführung und Argumentation, Übungen zum Umgang mit schwierigen Redesituationen und Zwischenfragen sowie Tricks zum Thema Lampenfieber und Black-Out. Außerdem gehören  Anregungen zur Auftrittskompetenz und zur positiven Selbstpräsentation dazu, die nicht nur in professionellen Gesprächs- oder Redesituationen hilfreich sein können.

Inhalt:

  • Überzeugende Vortragsgestaltung
  • Argumentationsstrukturen für Rede und Diskussion
  • Gesprächsführung und Kommunikation
  • Positive Selbstpräsentation in der Redesituation
  • Kurzanleitung zum Warm-Up von Stimme und Körper
  • Tricks zum besseren Umgang mit Lampenfieber
Umfang:  2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:  Montag u. Dienstag, 29./30.4.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:  Simone Arntz-Fissan

max. 10 Teilnehmer/innen

WP 15 Publizieren in den Wissenschaften

Nur wer eigene Texte wirkungsvoll zu veröffentlichen weiß, kann sich in seinem Fach einen Namen machen. Denn wissenschaftiches Schreiben bedeutet nicht nur, die eigenen Forschungsergebnisse und Thesen gut formulieren zu können. Es geht vor allen Dingen darum, sie unterschiedlichen Leser/innen zugänglich zu machen.

Im Seminar werden wir daher die Phasen des Veröffentlichungsprozess besprechen und Optionen für das eigene Konzept diskutieren. Dazu gehören die Auswahl einer Zielgruppe und einer geeigneten Textsorte, die Identifikation einer passenden Fachzeitschrift, die Absprachen mit den Herausgebern und das Verfassen eines Konzeptes für den redaktionellen Ansprechpartner. Weitere Themen sind Verhandlungsspielräume und -strategien, Beurteilungskriterien im peer review-Verfahren, die Wahrung des eigenen Urheberrechtes und Aspekte von Team-Veröffentlichungen (wie etwa die Rechte der Autoren, Möglichkeiten der Wiederverwertung der eigenen Textanteile oder die Bewertung im citation index) bis hin zu Belegexemplaren.

Inhalte:
•    Recherche nach geeigeneten (Fach)Zeitschriften und Verlagen
•    Veröffentlichungsprozess und peer review
•    Themen und Strategien für Verhandlungen
•    Urheberrecht und Copyright
•    Spezifika wissenschaftlicher Texte: abstracts, Aufsätze, Projektberichte etc.
•    Kultur und Ethik wissenschaftlichen Publizierens
•    Schreiben im Team: Bewertung und Copyright von Team-Veröffentlichungen, Wiederveröffentlichungsmöglichkeiten etc.
•    Publizieren in internationalen wissenschaftlichen Kulturen

Lernziele:
Die Teilnehmer/innen kennen am Ende des Seminars den vollständigen Veröffentlichungsprozess und entwickeln eine eigene Publikationsstrategie, bezogen auf ihr Fachpublikum.
•    Überblick über den Veröffentlichungsprozess
•    Fachspezifische Kriterien für die Auswahl einer Zeitschrift oder eines Verlages
•    Erstellen einer Veröffentlichungsstrategie
•    Eigene Ziele und Interessen für die Veröffentlichung
•    Wahrung der eigenen Rechte und Erkennen eines Beratungsbedarfs
•    Verhandlungsinhalte/Vorbereitungstechniken
•    Nutzen und Wert des peer review-Verfahrens und des citation index

Umfang:  2 Tage, 9.30-17.30 Uhr
Zeit:  Dienstag u. Mittwoch, 17./18.9.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1004
Referentin:  Dr. Astrid Schürmann

Zusatzangebot: Professionelle Präsenz im Hörsaal - Von Schauspielern lernen

Können wir heutzutage mit einem trocken, wissenschaftlichen Vortragsstil überhaupt noch punkten? Genügt die rein fachliche Kompetenz? Wohl kaum. In diesem 1-Tages Seminar erfahren Sie, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer dank eines kraftvollen, lebendigen und authentischen Vortragsstils gewinnen. Dazu erproben wir Empfehlungen der Rhetorik, die Ihnen helfen, Ihre Inhalte wirkungsvoll aufzubereiten und diese auch packend ‘rüberzubringen. Zeitweise steht uns ein Hörsaal zur Verfügung, sodass wir den Auftritt in großen Räumlichkeiten üben können.

Inhalte des Trainings

  • Dynamisches, lebendiges Sprechen kultivieren
  • Gestische Klarheit und Sicherheit erlernen
  • Körperliche Präsenz in großen Räumen entfalten
  • Kontakt herstellen mit gekonnter Blickführung
  • Geeignete Positionen im Raum erschließen für verschiedenartige Botschaften
  • Basics für eine packende und verständliche Redegestaltung probieren
  • Mit Fragen und Zwischenrufen souverän umgehen
  • Offensiv auftreten und die Selbstbehauptungskräfte stärken
  • Mit Humor und Freundlichkeit gewinnen

Methode

Dies ist ein Praktiker Seminar. In der von mir entwickelten Methode Professionelle Präsenz verbinden wir Rhetorik mit einfachen, bewährten Schauspieltechniken. Zur Analyse und Selbsteinschätzung nutzen wir eine Videokamera. Und zur Unterstützung Ihres Lernprozesses erhalten Sie ein Skript mit den wichtigsten Empfehlungen und der notwendigen Theorie.

Umfang: 1 Tag, 9.00-17.00 Uhr
Zeit: Freitag, 12.4.2013
Ort:  Fraunhoferstr. 33-36, R. 1019
Referent: Willy Metzeler

max. 8 Teilnehmer/innen

Programmvorschau

Wintersemester 2013/14
LM 04B:    Grundlagen des Lernens Studierender
LM 07B:    Selbst- und Fremdevaluation (in) der Lehre
LM 12V:    Geschlechtsspezifische Aspekte des Lehrens und Lernens
LM 13V:    Workshop: Interkulturelle Aspekte in der Lehre
LM 15V:    Präsentationstechniken für Lehrende
Workshop:    Lehrportfolio

Sommersemester 2014
LM 03B:    Projektarbeit in der Lehre
LM 05B:    Klassische Medien im Lehr- und Lernprozess
LM 11V:    Workshop: Spielend lehren und Schlüsselkompetenzen fördern
LM 16V:    Lerntechniken und Arbeitsorganisation
LM 18V:    Working with Problem Based Learning – Management of the Learning Process

Vorgestellt: Unsere Dozentinnen und Dozenten

Simone Arntz-Fissan
M.A. Germanistik und Medienwissenschaft, Rhetoriktrainerin, Schauspielerin

Dr. Renate Eras
selbständige Beraterin und Trainerin für EU-Projektmanagement (Entwicklung, Durchführung, Koordination und Evaluation)

Harald Ermel
Leiter des Bereichs Außenbeziehungen der TUB

Dr. Susanne Friese
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am MPI-MMG, seit 1996 Consulting/Trainerin für computergestützte qualitative Datenanalyse

Günter Heitmann
ehem. Akademischer Mitarbeiter der TUB

Sascha Hingst
studierte Rechtswissenschaften; Reporter und freier Journalist, seit September 2007 Moderation der Berliner Abendschau im rbb-Fernsehen

Petra Jordan
M.A., Referat für Studium und Lehre der Fak. I

Barbara Kuklok
Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre, Trainerin, Atem- und Stimmtherapeutin nach Middendorf

Iris Löhrmann
Dipl.-Pol., Akademische Mitarbeiterin, ZEWK

Prof. Dr. Joachim Ludwig
Professor für Erwachsenenbildung/Weiterbildung und Medienpädagogik, Universität Potsdam. Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Netzwerkes Studienqualität Brandenburg von 2007-2011

Dr. Sibylla Proschitzki
Fachreferentin der UB der TUB für Physik, Mathematik, Astronomie und Naturwissenschaften im Allgemeinen

Dr. Anke Quast
Fachreferentin der UB der TUB für Psychologie, Soziologie, Stadt- und Regionalplanung

Dr. Monika Rummler
Dipl.-Soz., Akademische Mitarbeiterin, ZEWK

Dr. Astrid Schürmann

Trainerin und Coach, ehem. Wissenschaftliche Assistentin an der TUB

Stefanie Terp
Dipl.-Journ., Pressesprecherin und Leiterin des Referats für Presse und Information der TUB

Prof. Dipl.-Phys. Hans-Peter Voss
Leiter der Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik an Fachhochschulen in BaWü, Seminare u.a. für neuberufene Professor/innen

Bertram Welker
Politikwissenschaftler, Nachwuchsbüro TU-DOC der TUB

Bettina Wenzel
Akademische Mitarbeiterin im Projekt gpm+

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